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Schweizer Nationalteam betritt im Süden Europas Neuland

Stürmer Haris Seferovic muss auch gegen Gibraltar passen

Stürmer Haris Seferovic muss auch gegen Gibraltar passen

In Gibraltar sehen die Schweizer Spieler von der Landebahn aus das Stadion. Es liegt direkt neben dem Flugplatz. Nicht dabei ist Haris Seferovic. Er gibt wegen Schmerzen in der Wade Forfait.

Einen Tag nach dem mühsam erkämpften 1:0-Heimsieg gegen Georgien reiste das Schweizer Nationalteam am Samstagabend nach Gibraltar, wo am Montag im letzten Spiel der EM-Qualifikation ein Punkt zur Teilnahme an der Endrunde im kommenden Sommer genügt. An der südwestlichen Spitze des europäischen Festlandes betritt die SFV-Auswahl im Wortsinn Neuland. Gibraltar wird das 70. Land sein, in dem die Schweiz ein Auswärtsspiel bestreitet.

Ungewöhnlich war für die Spieler auch, dass sie nach dem Aufsetzen der Maschine der britischen Titan Airways auf der Landebahn des Militärflughafens von Gibraltar am Stadion vorbeifuhren. Das Victory Stadium, in dem alle Spiele der nationalen Meisterschaft ausgetragen werden, liegt nur 100 Meter vom Flughafen entfernt.

Haris Seferovic machte die Reise in das britische Überseegebiet im Süden Spaniens wie erwartet nicht mit. Der Stürmer von Benfica Lissabon hatte bereits am Freitag im Spiel gegen Georgien gefehlt, weil er Schmerzen in der linken Wade verspürt hatte. Seferovic reiste zur weiterführenden medizinischen Betreuung nach Lissabon zurück. Für ihn rückt kein Spieler nach. Das Schweizer Aufgebot für Gibraltar umfasst somit 22 Akteure.

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