EM-Qualifikation

Schweizer Frauen gastieren in der EM-Qualifikation in Rumänien

Das Schweizer Nationalteam strebt die direkte Qualifikation für die EM-Endrunde 2022 in England an

Das Schweizer Nationalteam strebt die direkte Qualifikation für die EM-Endrunde 2022 in England an

Das Schweizer Frauen-Nationalteam trifft am Dienstag im vorletzten Gruppenspiel der EM-Qualifikation auswärts auf Rumänien. Mit einem Sieg rückt die direkte Qualifikation für die EM 2022 näher.

Trainer Nils Nielsen plagen Verletzungssorgen in der Abwehr. Neben der Langzeitverletzten Rahel Kiwic und Viola Calligaris fallen für die Partie in Mogosoaia, einem Vorort von Bukarest, auch Noelle Maritz und Luana Bühler aus. Captain Lia Wälti wird deshalb wie beim 2:1 im September gegen Belgien wieder als Innenverteidigerin spielen. Die Schweizer Rekordtorschützin Ana-Maria Crnogorcevic vom FC Barcelona wäre eine Alternative für die defensive Aussenbahn.

Die Schweizerinnen erwartet eine ähnliche unangenehme Aufgabe wie vor gut einem Monat in Kroatien, als sie nach einem 1:1 die bislang einzigen Punktverluste der Kampagne hinnehmen mussten. "Damals gab es Erklärungen", sagte Nielsen. Vielen seiner Akteurinnen fehlte nach der Corona-Pause die Spielpraxis, zudem war es das erste Pflichtspiel nach zehn Monaten. "Nun haben wir keine Entschuldigung mehr."

Gewinnen die Schweizerinnen nach dem 6:0 im Hinspiel auch das Rückspiel gegen Rumänien, reicht ihnen zum Abschluss der Qualifikation am 1. Dezember in Belgien ein Punkt, um sich den Gruppensieg zu sichern. Die besten drei Gruppenzweiten qualifizieren sich ebenfalls direkt für die Endrunde 2022 in England, die anderen sechs bestreiten ein Playoff um drei weitere Plätze. "Wir alle wissen, wenn wir drei Punkte holen, sieht es sehr gut aus", so Nielsen.

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