Absturz
Nach Selfie im Privatjet: Cristiano Ronaldo gerät in Shitstorm

Fussball-Superstar Cristiano Ronaldo (33) steht in der Kritik wegen eines Selfie-Fotos, das ihn lächelnd in seinem Privatjet zeigt.

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Zuvor musste sich Ronaldo wegen Steuerhinterziehung vor einem Gericht in Madrid verantworten.
Ronaldo akzeptierte vor Gericht eine Busse von 18,8 Millionen Euro und eine zur Bewährung ausgesetzte Gefängnisstrafe von zwei Jahren.
Nebenher fand Ronaldo auch Zeit für seine Fans.

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Screenshot Twitter

«Es ist nicht der Tag für solch einen Tweet. Wirklich nicht», schrieb die britische Fussball-Ikone Gary Lineker am Dienstagabend.

Am selben Tag war bekannt geworden, dass der argentinische Fussballer Emiliano Sala mit einer kleinen Propellermaschine über dem Ärmelkanal verschollen ist. Der 28-Jährige war nach einem Millionentransfer auf dem Weg zu seinem neuen Verein Cardiff City.

Auch viele andere Twitter-Nutzer warfen Ronaldo Taktlosigkeit und ein schlechtes Timing für das Foto vor. Andere verteidigen den Star von Juventus Turin.

Ein unglaubliches Niveau an Gefühllosigkeit und Egoismus.
Wer auch immer dies aus seinem Social-Media-Team gepostet hat, sollte gefeuert werden. Grässliche Gefühllosigkeit.
Unangebracht und unhöflich! Die Welt betet, dass Sala gefunden wird und du lädst dieses Bild hoch! Du magst viel Geld besitzen, aber du bist immer noch ein armer und erbärmlicher Mensch. Hochachtung für die Eltern, die solche Schmerzen durchleben müssen #PrayForSala

Der 33-Jährige war am Dienstag in Madrid wegen Steuerhinterziehung zu einer 23-monatigen Haftstrafe zur Bewährung verurteilt worden. Ausserdem muss er fast 19 Millionen Euro an Steuernachzahlungen und Geldstrafen leisten. (sda/chm)

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