Champions-League-Quali

Murat Yakin: «Für einen Wechsel in der Aufstellung gibt es keinen Grund»

FCB-Trainer Murat Yakin.

FCB-Trainer Murat Yakin.

Der FC Basel spielt morgen Abend zuhause gegen Maccabi Tel-Aviv. Murat Yakin sieht dem Spiel zuversichtlich entgegen. Die Abwehr beim FCB steht gut und ein Zu-null-Sieg ist das erklärte Ziel des FCB-Trainers.

Sowohl gegen Aarau (3:1) wie am Samstag beim 2:0-Heimsieg gegen Lausanne waren Fabian Schär und Arlind Ajeti nach Abpfiff gefragte Gesprächspartner. Und sowohl der Ostschweizer wie der Basler waren sich einig, dass «wir defensiv gut stehen und den Widersachern kaum Strafraum-Szenen, geschweige denn Torchancen ermöglicht haben».

«Das wird gegen Maccabi auch entscheidend sein. Wichtig wäre ein Zu-null-Sieg; damit hätten wir eine Basis für das Erreichen der Playoff-Partie zur Champions League gelegt», so das Innenverteidiger-Duo des FCB. Vorbehalten, dass nichts Unvorhergesehenes geschieht, werden Schär und Ajeti den Part in der Zentralverteidigung übernehmen. Natürlich würde Trainer Murat Yakin nie im Vorfeld Garantien abgeben, doch der Münchensteiner meint lächelnd: «Für einen Wechsel gibt es keinen Grund.»

Konkurrenz gehört zum Profifussball

In der Mittelreihe hingegen hat der Schweizer Meister noch Steigerungs-Potenzial, zumindest aber personelle Optionen. War gegen Ende der letzten Saison Marcelo Diaz auf dem Weg, ein wichtiges Element im Basler Mittelfeld zu werden, so spielt der Chilene bis dato eine marginale Rolle. Doch der Südamerikaner ist, wie Gaston Sauro, kein Lautsprecher seiner Zunft und verweist artig darauf hin, dass «das Kollektiv immer über den Interessen des Spielers steht». Und Diaz weiss, dass in Kürze mit Matias Emilio Delgado und Geoffroy Serey Die das Angebot im Mittelfeld um zwei weitere Spieler anwachsen wird. Aber auch in der Innenverteidigung wird Basel einen Zuzug (wohl Ivan Ivanov) tätigen. Weder Ajeti noch Sauro wollen dies weiter kommentieren – ausser, dass «Konkurrenz zum Profifussball gehört».

Es bleibt die Frage: Was passiert mit Raul Bobadilla?

Es bleibt die Frage: Was passiert mit Raul Bobadilla?

Nominell stand gegen Lausanne nur ein einziger gelernter Stürmer (Marco Streller) im Aufgebot. Ob Raul Bobadilla nach seiner internen Suspendierung für die Lausanne-Partie wieder berücksichtigt wird, wollte am Sonntag niemand sagen. Auch nicht der Spieler selber oder sein sonst umtriebiges Umfeld mit Manager José Noguera.

Von 26 auf 28

Der Partie gegen Tel Aviv kommt bezüglich Personalpolitik eh eine wegweisende Bedeutung zu. Bei einer Qualifikation für die Playoffs, womit auch im «Worst Case» die Gruppenspiele in der Europa League erreicht wären, dürfte der FC Basel einen Stürmer unter Vertrag nehmen. Auch wenn das Kader derzeit bereits 26 Spieler umfasst und mit dem Zuzug von Ivanov und einem weiteren Offensivmann (Izet Hajrovic soll interessiert sein) auf 28 Akteure anwachsen würde.

Aber alle Spieler sind sich einig, dass die Abwehr der Garant für ein Weiterkommen sein wird. Oder wie es Sauro salopp sagt. «Wer weniger Gegentore bekommt, steht in der nächsten Runde.» Wie wahr. Allerdings dürfte der Argentinier hierzu, zumindest im morgigen Heimspiel, aktiv nichts dazu beitragen dürfen.

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