Champions League
Gerücht in Fussball-Europa: Wurde die Champions-League-Auslosung manipuliert?

Am Montag fand die Champions-League-Auslosung für die Achtelfinals statt. Nicht nur in der Schweiz schaute jeder gespannt auf den Fernseher. Es versprachen viele Kracher-Spiele gezogen zu werden. Und so kam es auch. Zumindest teilweise.

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Screenshot SRF

Eigentlich sollte es nur zwei Töpfe geben, einer für gesetzte und ein anderer für nicht gesetzte Teams. Durch die ein oder andere Regelung der Uefa, standen aber zehn Töpfe zur Verfügung. Klar ist, dass Manipulation ein Tabu-Thema ist, das aber von diversen Medien immer wieder aufgegriffen wird. Sei es wegen einer Unzufriedenheit der gezogenen Rivalen, oder weshalb auch immer.

Auch die deutsche Fussballzeitung «Kicker» hat sich kritisch geäussert. Sie haben in Erwägung gezogen, dass es zumindest theoretisch möglich sei, bei der Auslosung zu schummeln. Das heisst, dass man die Lose der möglichen Paarungen sehr wohl hätte manipulieren können.

Und zwar zum Ende der Veranstaltung. Rein theoretisch könnten sich die «Losfeen» beobachten und auf die Finger schauen, um sich somit zu merken, welche Kugel in den jeweiligen Topf kommt.

Möglich wäre es allemal. Konkret soll sich Xabi Alonso auf die Loskugeln konzentriert haben und damit eine schwierigere Paarung für den FC Barcelona möglich gemacht haben.

Aber in der Praxis soll das laut Uefa nicht passiert sein, auch wenn der FC Bayern am Ende mit dem Besiktas-Los doch mehr Glück hatte als der FC Barcelona, der ein weiteres Mal auf Chelsea trifft, ausgelost von Ex-Bayern- und Ex-Real-Madrid-Spieler Xabi Alonso...