Ein Coup lag nach dem krassen Eigenfehler von Elvira Herzog in der Startphase für den Schweizer Meister ausser Reichweite. Die Torhüterin liess einen Weitschuss auf ihren Kopf abprallen, von dem er als Eigentor ins Netz flog. Zuvor hatte Bayern bereits eine grosse Chance vergeben.

Als nach einer halben Stunde bereits das 0:2 fiel, war der Ausgang der Partie klar. Die Frauen aus München schalteten einen Gang zurück, spielten abgeklärt und waren dem 3:0 gleichwohl näher als das Team von Andy Ladner dem Anschlusstreffer. Dieser hätte einzig in der Schlussviertelstunde fallen können, als sich eine Münchnerin im eigenen Strafraum den Ball bei einem Befreiungsschlag an die Hand spielte. Der Penalty-Pfiff blieb aber aus.

Aufgrund der gezeigten Leistungen waren die Zürcherinnen, die zuletzt auch 2013, 2014 und 2016 in der Königsklasse gespielt hatten, mit der 0:2-Niederlage gut bedient. Sie reisen in zwei Wochen zum Rückspiel nach München, wo das definitive Champions-League-Out kaum mehr abzuwenden sein dürfte.

Zürich - Bayern München 0:2 (0:2)

Letzigrund. - 4376 Zuschauer. - Tore: 12. Herzog 0:1 (Eigentor). 32. Skorvankova 0:2.

Zürich: Herzog; Baumann, Abbé, Gut, Stierli; Sow, Zehnder, Ramseier (63. Moser); Mégroz (76. Willi), Deplazes, Humm.