Nationalmannschaft

Ein guter Test trotz schwieriger Umstände

Vladimir Petkovic sprach nach dem 1:2 gegen Kroatien in St. Gallen von einem "guten Test"

Vladimir Petkovic sprach nach dem 1:2 gegen Kroatien in St. Gallen von einem "guten Test"

Vladimir Petkovic spricht nach dem 1:2 in St. Gallen gegen Kroatien in Anbetracht der aufgrund der beiden Corona-Fälle schwierigen Umstände und dem Einsatz von vier Debütanten von einem «guten Test».

Der Unterschied an diesem kühlen Abend in St. Gallen zeigte sich aus Sicht des Schweizer Nationaltrainers in der Schlussphase der Partie, als Petkovics Gegenüber Zlatko Dalic auch noch den Weltfussballer Luka Modric und Ivan Perisic einwechselte. "Diese Top-Spieler haben gezeigt, warum sie top sind", sagte Petkovic, der seine besten Kräfte in der Schlussphase nicht mehr auf dem Feld hatte. "Der Sieg der Kroaten war verdient."

Während die Kroaten die Partie in der zweiten Halbzeit kontrollierten und nach dem 2:1 nach gut einer Stunde kaum mehr in Gefahr gerierten, taten sich die Schweizer mit Fortdauer der Partie immer schwerer. Wie immer in Testspielen sei es aufgrund der vielen Wechsel schwierig, den Rhythmus hochzuhalten, sagte Petkovic. Mit dem Auftritt in der ersten Halbzeit sei er zufrieden gewesen. "Wir waren von Anfang an sehr präsent, selbstbewusst und stilsicher", so der Tessiner. "Leider haben wir nur eine Chance genutzt und durch einen Fehler ein Tor bekommen."

Auch die Auftritte der vier Debütanten Jonas Omlin, Becir Omeragic, Jordan Lotomba und Simon Sohm stimmten Petkovic positiv. Vor dem 1:1 kurz vor der Pause seien allerdings zwei, drei Fehler passiert, die der fehlenden Erfahrung geschuldet seien. "Aber für die Spieler war es gut, gegen einen solch hochkarätigen Gegner Erfahrungen zu sammeln." Dies seien Schritte, die junge Spieler machen müssten. "Und so oft haben wir nicht die Möglichkeit, ihnen einen solche Chance zu bieten."

Auch im dritten Spiel des Jahres blieb die SFV-Auswahl damit ohne Sieg. Für Petkovic war das Resultat trotz des Test-Charakters der Partie und der Unruhe um den vor dem Spiel positiv auf das Coronavirus getesteten Manuel Akanji nicht sekundär. "Das Resultat ist immer wichtig - ob es ein Freundschaftsspiel oder eine Partie an einer Weltmeisterschaft ist."

Nun reist die Mannschaft am Donnerstag nach Spanien. Ob der am Mittwoch wieder negative getestete Xherdan Shaqiri mitreisen darf, ist noch offen. Petkovic gibt sich in dieser Sache relativ entspannt. "Überraschungen sind jeden Moment möglich, damit müssen wir leben." Für ihn war es ein positives Signal - auch dass wieder Zuschauer im Stadion zugelassen waren. "Trotz der Umstände ist es besser, ein Spiel zu machen anstatt keines."

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