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Champions League: Vogel rechnet gegen Cluj nicht mit Alex Frei

Er muss bei den Spielen weiter zuschauen: Alex Frei.

Er muss bei den Spielen weiter zuschauen: Alex Frei.

FCB-Trainer Heiko Vogel sieht für einen Einsatz seines Topstürmers Alex Frei im Hinspiel der Playoffs für die Champions League schwarz. Es ist die letzte Qualifikationsrunde vor der Gruppenphase.

Nach zwei Tagen Pause bat FCB-Trainer Heiko Vogel sein Kader gestern wieder zum Training; es gilt, das Super-League-Spiel vom Samstag gegen Lausanne vorzubereiten. Mit dabei auch Alex Frei. Die Basler Torgarantie hat seine Beckenprellung aus dem GC-Spiel vor drei Wochen so weit auskuriert, um wieder gegen den Ball treten zu können.

Mehr ist aber nicht möglich, auf Körperkontakt muss Frei wegen der Schmerzen weiterhin verzichten. Und die Mannschaft auf ihn. «Alex wird im Heimspiel gegen Lausanne definitiv nicht dabei sein», sagt Heiko Vogel. Angesichts der Stärkeverhältnisse zwischen Basel und Lausanne ist dies für den FCB verkraftbar.

Beunruhigende Aussage

Viel beunruhigender ist da Heiko Vogels nächste Aussage: «Realistisch gesehen, wird Alex auch gegen Cluj fehlen.» Gegen den rumänischen Meister bestreitet Basel am kommenden Dienstag das Hinspiel der Champions-League-Playoffs, die letzte Qualifikationsrunde vor der Gruppenphase. Frei, der Knipser mit weit gesuchten Abschlussfähigkeiten vor dem Tor, wäre gegen den defensivstarken Gegner mehr als Gold wert. Auch, um Sturmpartner Marco Streller zu entlasten. Dieser hing in den letzten vier Partien, seit denen Frei bereits fehlt, des Öfteren in der Luft.

Auch wenn sich Heiko Vogel für das Cluj-Spiel bezüglich eines Teileinsatzes von Frei ein Hintertürchen offen lässt, erzwingen will er die Rückkehr nicht. So trainiert Alex Frei auch ohne Schmerztabletten, ansonsten in Fussballerkreisen ein beliebtes Hilfsmittel. «Das würde nichts bringen. Er muss in neutralem Zustand spüren, was geht und was nicht», sagt Vogel.

Training ohne fünf

Alex Frei klinkte sich gestern vor dem Abschlussspiel aus und machte unter Anleitung von Vogels Assistent Markus Hoffmann Torschusstraining. Derweil absolvierte der Rest des Teams ein engagiertes «Mätschli». Jedenfalls jene, die mit Frei zuvor das Training begonnen hatten. Denn die Absenz von gleich fünf Profis fiel den Beobachtern ins Auge.

Zum einen hindert nach seiner Muskelverletzung ein Magenvirus Philipp Degen am Wiedereinstieg ins Training. Valentin Stocker und Aleksandar Dragovic genossen ihren freien Tag nach den Länderspielen mit der Schweiz bzw. Österreich. Mittelfeldspieler Cabral hatte einen familiären Termin und Ersatzgoalie Germano Vailati zwickts weiterhin im Rücken. Für ihn durfte erstmals U21-Goalie Pascal Albrecht bei den Profis mittun.

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