Super League

Berner Sportklubs «bestürzt, verärgert und enttäuscht»

Die Young Boys - im Bild Nicolas Moumi Ngamaleu - zeigen sich in einem offenen Brief enttäuscht über den Entscheid der Kantonsregierung

Die Young Boys - im Bild Nicolas Moumi Ngamaleu - zeigen sich in einem offenen Brief enttäuscht über den Entscheid der Kantonsregierung

Die Enttäuschung sitzt tief. Die beiden Stadtberner Klubs, der SC Bern und die Young Boys, wenden sich in einem offenen Brief an die kantonalen Behörden.

In dem Schreiben brachten sie ihr Unverständnis über den Entscheid der Kantonsregierung zum Ausdruck, Grossveranstaltungen mit über 1000 Personen als bislang einziger Kanton der Schweiz zu verbieten. Nur Minuten nachdem der Bund am Sonntag von einem solchen Verbot abgesehen hatte.

"Für den Sport ist Euer Entscheid ein Frontalangriff", schrieben die Geschäftsleitungen des SCB und von YB in dem Brief. Sämtliche Sportklubs hätten grosse Ressourcen in wirkungsvolle Schutzkonzepte gesteckt, die funktionierten. "Es ist nach mehreren Wochen der neuen Saison im Eishockey und Fussball kein einziger Covid-Fall unter Zuschauern bekannt, der in Zusammenhang mit einem Eishockey- oder Fussball-Spiel auf Profiebene steht", so die Klubvertreter. Darum seien sie vom Entscheid der Berner Behörden "bestürzt, verärgert und enttäuscht".

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