Covid-Unterstützung
FCL bekommt A-fonds-perdu-Beiträge – total 2,5 Millionen Franken

Präsident Stefan Wolf informiert, wie der FC Luzern während der bisherigen Coronapandemie durch den Bund und die Fans finanziellen Beistand bekommen hat.

Daniel Wyrsch
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FCL-Präsident Stefan Wolf anlässlich des Testspiels vom vergangenen Samstag gegen den FC Wil in der Swisspor-Arena.

FCL-Präsident Stefan Wolf anlässlich des Testspiels vom vergangenen Samstag gegen den FC Wil in der Swisspor-Arena.

Bild: Martin Meienberger/Freshfocus (Luzern, 17. Juli 2021)

«Wir konnten A-fonds-perdu-Beiträge für 50 Prozent der entgangenen Ticketeinnahmen der letzten Saison beantragen. Es handelt sich dabei insgesamt um 2,5 Millionen Franken. 1,7 Millionen davon haben wir bis jetzt erhalten», erklärt Stefan Wolf. Das Geld wird der FCL zweckgebunden einsetzen: «Jeder Franken geht in die Rückzahlung des vom Bund erhaltenen Kredits von 4,0 Millionen und des KMU-Kredits bei der Luzerner Kantonalbank von 1,0 Million Franken.» Bis Ende des Jahres 2023 müssen diese Summen den Institutionen zurückbezahlt werden, ansonsten müsste der FCL die Löhne seiner Angestellten um 20 Prozent senken – betroffen wären die Saläre von Spielern ab einem Jahresgehalt von 148000 Franken.

Selbstlose Unterstützung hat der FCL von seinen treuen Anhängern erfahren.

Abocard-Aktion bezeichnet Stefan Wolf als Erfolg

Präsident Stefan Wolf zeigt sich sehr dankbar über den Erfolg der Abocard-Kampagne «Zäme för de FCL». Er spricht von einer grossen Solidarität, welche die Saisonkartenbesitzer gezeigt haben. «Dreiviertel aller Abocard-Inhaber haben 70 Prozent des Maximalbeitrages einbezahlt, das ist toll und übertrifft unsere Erwartungen.» Die Gesamtsumme beziffert Wolf nicht. Bei der Aktion hatten die bisherigen Besitzer einer Saisonkarte für das Jahresticket der neuen Spielzeit eine frei wählbare Summe überweisen können.

FCL-Klubchef Wolf ist froh, startet die Saison mit Publikum: «Wir freuen uns sehr auf Samstag – mit unseren Fans gegen Meister YB. Das ist perfekt.»

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