Tennis

Erste Hürde in Rom geschafft: Roger Federer spielt sich in den Achtelfinal

Keine Gegner auf Augenhöhe: Der Portugiesen João Sousa (l.) und Roger Federer (r.).

Roger Federer hat die erste Tages-Hürde am Masters-1000-Turnier in Rom gegen João Sousa ohne grösseren Kräfteverschleiss genommen. Am späteren Nachmittag trifft der Schweizer in seinem Achtelfinal auf Borna Coric (ATP 15).

Beim 6:4, 6:3 in 80 Minuten gegen den Portugiesen João Sousa musste Federer nicht allzu zu viel Energie aufwenden. Er schlug 25:8 Winner, befreite sich einige Male spektakulär aus der Defensive und schaffte drei Breaks.

Bei eigenem Aufschlag hielt er sich dank fünf abgewehrten Breakbällen schadlos. Der Kurzeinsatz ohne Umwege kam ihm auch deshalb zugute, weil er am Donnerstag wegen der wetterbedingten Absagen am Vortag ein zweites Mal im Einsatz stehen wird.

Sein Achtelfinal-Gegner in der auf den späten Nachmittag angesetzten Partie, der als Nummer 13 gesetzte Kroate Coric, ist einer derjenigen Spieler, die um eine Doppelschicht am Donnerstag herumgekommen sind.

Führend im Direktvergleich

Coric hatte den Achtelfinaleinzug bereits Anfang Woche mit Siegen gegen Felix Auger-Aliassime und Cameron Norrie bewerkstelligt. Federer führt in den Direktvergleichen mit dem 22-Jährigen mit 3:2.

Für Federer ist es die erste Doppelschicht an einem ATP-Turnier seit 2004. Damals hatte sich der Baselbieter in Gstaad jeweils in drei Sätzen gegen Ivo Karlovic und Radek Stepanek durchgesetzt und das Turnier später gewonnen.

Dominik Thiem erlebte eine missglückte Generalprobe für das French Open. Der als Nummer 5 gesetzte österreichische Sandspezialist verlor sein Startspiel in Rom gegen Fernando Verdasco in drei Sätzen.

Schneller als Federer

Nach hochklassigen 2:43 Stunden musste er sich 6:4, 4:6, 5:7 geschlagen geben. Der French-Open-Finalist von 2018 und diesjährige Barcelona-Sieger zog damit auch im vierten Duell mit dem 35-jährigen Spanier den Kürzeren.

Noch schneller als Federer marschierte Rafael Nadal in die Achtelfinals. Der Spanier verpasste Jérémy Chardy mit einem 6:0, 6:1 in 68 Minuten fast die Höchststrafe.

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