EM-Qualifikation
Staunen und geniessen: Andy Schmid führt die Schweizer Handballer zu einem ungefährdeten Sieg gegen Finnland

Pflicht erfüllt. Die Nationalmannschaft gewinnt mit 32:19 und damit auch die ersten Punkte in der EM-Qualifikation. Überragend bei den Schweizern: Regisseur Andy Schmid und Kreisläufer Alen Milosevic.

François Schmid-Bechtel
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Einmal mehr der überragende Akteur: Andy Schmid.

Einmal mehr der überragende Akteur: Andy Schmid.

Kalle Parkkinen/Freshfocus / Newspix24

Nach den Niederlagen in Dänemark und gegen Nordmazedonien war klar: Die Schweizer Handballer dürfen sich in Finnland keinen Ausrutscher erlauben. Denn nur die beiden Gruppenersten sowie vier von acht besten Gruppendritten qualifizieren sich für die Europameisterschaft im kommenden Jahr.

Spätestens nach zehn Minuten und Milosevic' Treffer zum 6:3 war klar: Die Schweiz wird sich in dieser Begegnung keine Blösse geben. Zu limitiert der Gegner, zu fokussiert die Schweizer. Es ist eine Klassenunterschied. Für den in der ersten Halbzeit vor allem zwei Spieler verantwortlich sind: Andy Schmid und Alen Milosevic.

Bis zur Pause (15:8) erzielt der Leipziger Kreisläufer Milosevic sieben Treffer. Fünf davon magistral von Schmid vorbereitet. Wobei der Spielmacher der Rhein-Neckar Löwen selber dreimal erfolgreich ist. Kurz: Es ist schlicht ein Genuss, was die beiden Bundesliga-Legionäre auf die Platte zaubern.

Nach der Pause rücken andere Akteure in den Vordergrund. Beispielsweise Nicolas Raemy, der nach Anfangsschwierigkeiten in der zweiten Halbzeit fünfmal skort. Oder Lenny Rubin (3 Tore), der in der ersten Halbzeit von der Bank aus konstatieren muss, wie seine Konkurrenten im linken Rückraum, Roman Sidorowicz und Luka Maros eine gute Performance liefern.

Nach dem ungefährdeten Erfolg in Finnland geht es für die Schweizer Handballer in der EM-Qualifikation am Sonntag in Schaffhausen weiter. Gegner ist wieder Finnland. Und erwartet wird nichts anderes als ein klarer Sieg. Zum Showdown im Kampf um die EM-Teilnahme kommt es im letzten Spiel: am 2. Mai auswärts in Nordmazedonien.