Suri und Lüthi verschafften dem zuletzt taumelnden EVZ bis zur 25. Minute eine 2:0-Führung. Den schwachen Start verkrafteten die seit bereits vier Runden punktelosen Westschweizer nicht. Vom Schwung des traumhaften Saisonstarts (neun Siege in Folge) ist wenig übrig geblieben, das Team von Chris McSorley wirkte erneut ausgelaugt. Der kanadische Coach hat die Equipe im ersten Drittel der Meisterschaft mutmasslich zu sehr forciert.

Für den EVZ kam die Ehrenmeldung wohl im richtigen Moment. Das 1:6-Debakel gegen Ambri löste Diskussionen aus. Kritiker stellten die Konkurrenzfähigkeit der vom Ende des NHL-Lockouts härter als alle anderen NLA-Teams betroffenen Zuger infrage. Suri, während der Gala-Wochen mit Zetterberg und Co. nur noch eine Randfigur, konterte auf seine Weise - mit einer wichtigen Tor-Doublette.

Telegramm:

Genève-Servette - Zug 2:3 (0:1, 1:1, 1:1). - Les Vernets. - 7032 Zuschauer. - SR Kurmann/Kämpfer, Dumoulin/Zosso. - Tore: 4. Suri (Fischer) 0:1. 25. Lüthi (Schneuwly) 0:2. 36. Walsky (Gautschi) 1:2. 58. (57:52) Suri (Schneuwly) 1:3. 59. (58:33) Picard (Bezina) 2:3. - Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Picard) gegen Genève-Servette, 5mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Romy; Omark.

Genève-Servette: Stephan; Vukovic, Bezina; Carle, Mercier; Antonietti, Gautschi; Randegger; Dan Fritsche, Romy, Salmelainen; Rivera, Almond, Keller; Gerber, Walker, Picard; Simek, Paul Savary, Walsky; Friedli.

Zug: Zurkirchen; Chiesa, Wozniewski; Helbling, Fischer; Schefer, Zubler; Schmuckli; Suri, Holden, Lammer; Martschini, Sutter, Omark; Schnyder, Diem, Casutt; Lüthi, Scheuwly, Lindemann; Herzog.

Bemerkungen: Servette ohne Fata, John Fritsche, Jean Savary (alle überzählig), Zug ohne Blaser, Christen, Erni, Furrer, Markkanen (alle verletzt). 59. Timeout von Genf.