Nach den beiden klaren Erfolgen am Wochenende gegen Davos wurde Lugano von den Bernern weitaus mehr gefordert. Nach einem ängstlichen Beginn nahm das Team von Greg Ireland im Mitteldrittel richtig Fahrt auf und drehte einen 1:2-Rückstand durch Tore von Maxim Lapierre, Linus Klasen und Topskorer Gregory Hofmann bis zur 36. Minute zum 4:2-Endstand. Die Tore zum 3:2 und 4:2 fielen innerhalb von 62 Sekunden.

Bern, das durch Calle Andersson (5.) und einem Shorthander des Slowenen Jan Mursak (17.) zweimal in Führung gegangen war, fand darauf keine Antwort mehr. Für das Team von Kari Jalonen endete damit ein erfolgreicher Oktober mit zuletzt zwei Niederlagen in Folge.

Im Klassiker Lugano gegen Bern setzte sich damit einmal mehr das Heimteam durch. Von den letzten sieben Duellen gewann lediglich einmal das Auswärtsteam.

Telegramm:

Lugano - Bern 4:2 (1:2, 3:0, 0:0)

5900 Zuschauer. - SR Stricker/Hebeisen, Fuchs/Castelli. - Tore: 5. Andersson 0:1. 12. Haapala (Sannitz) 1:1. 17. Mursak (Blum/Ausschluss Haas!) 1:2. 22. Lapierre (Vauclair, Loeffel) 2:2. 35. (34:54) Klasen (Loeffel) 3:2. 36. (35:56) Hofmann (Sannitz, Haapala) 4:2. - Strafen: 2mal 2 plus 10 Minuten (Lapierre) gegen Lugano, 5mal 2 plus 10 Minuten (Rüfenacht) gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Hofmann; Ebbett.

Lugano: Merzlikins; Wellinger, Ulmer; Vauclair, Loeffel; Chiesa, Chorney; Riva, Jecker; Walker, Lapierre, Jörg; Haapala, Sannitz, Hofmann; Bürgler, Morini, Klasen; Fazzini, Romanenghi, Reuille.

Bern: Genoni; Burren, Almquist; Krueger, Blum; Andersson, Gerber; Kamerzin; Rüfenacht, Arcobello, Moser; Mursak, Ebbett, Bieber; Sciaroni, Haas, Scherwey; Berger, Heim, Kämpf; Grassi.

Bemerkungen: Lugano ohne Lajunen (krank), Cunti, Bertaggia und Sartori, Bern ohne Marti und Untersander (alle verletzt). - Fazzini nach dem ersten Drittel verletzt ausgeschieden. Timeout Bern (59.) und von 57:25 bis 60:00 ohne Torhüter.