Zug tat lange Zeit zu wenig, um die Partie und die Serie für sich zu entscheiden. Erst nach dem 2:0 Luganos kurz vor Spielmitte kamen die Zuger besser ins Spiel. Weil Luganos Defensive aber solid auftrat, kam das Aufbäumen letztlich zu spät. Auch während der stärksten Zuger Phase Ende des Mitteldrittels liess sich Luganos Keeper Michael Flückiger nicht bezwingen. Seine Glanztat lieferte Flückiger in der 36. Minute ab, als er einen Abschluss des alleine anstürmenden Martschinis mit einem tollen Reflex parierte.

Auf Zuger Seite stand wie beim letzten Auftritt in Lugano am Samstag Sandro Zurkirchen (statt Jussi Markkanen) im Tor. Während Zurkirchen seine Arbeit gut machte, liessen ihn seine Vorderleute zumindest bei den beiden Gegentoren im Stich. Sowohl bei Brett McLeans Ablenker zum frühen 1:0 (4.) als auch bei Hnat Domenichellis 2:0 (30.) aus kurzer Distanz standen die Zuger Verteidiger zu weit von ihren Gegenspielern weg. Insofern zahlte sich die Massnahme von Zugs Trainer Doug Shedden nicht aus, mit dem zuletzt überzähligen Andy Wozniewski die Defensive zu stabilisieren.

Lugano - Zug 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)

Resega. - 5213 Zuschauer. - SR Koch/Kurmann, Espinoza/Kohler. - Tore: 4. Brett McLean (Nodari, Domenichelli) 1:0. 30. Domenichelli (Brett McLean, Julien Vauclair) 2:0. 51. Fabian Sutter (Martschini) 2:1. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 3mal 2 plus 5 Minuten (Helbling) plus Spieldauer (Helbling) gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Metropolit; Omark.

Lugano: Flückiger; Stefan Ulmer, Hirschi; Nodari, Julien Vauclair; Schlumpf, Heikkinen; Kienzle; Linglet, Metropolit, Rüfenacht; Simion, Brett McLean, Domenichelli; Diego Kostner, Conne, Jordan Murray; Fazzini, Kamber, Reuille; Daniel Steiner.

Zug: Zurkirchen; Helbling, Patrick Fischer; Chiesa, Wozniewski; Erni, Andreas Furrer; Schefer; Martschini, Pittis, Omark; Suri, Holden, Casutt; Fabian Schnyder, Fabian Sutter, Sven Lindemann; Fabian Lüthi, Diem, Lammer; Schneuwly.

Bemerkungen: Lugano ohne Blatter, Manzato, Morant, Brady Murray, Pivron, Ulmer (alle verletzt), Nummelin und Rosa (beide überzählige Ausländer), Zug ohne Björn Christen, Blaser, Rossi (alle verletzt) und Markkanen (überzähliger Ausländer). Timeout Zug (58:53). Zug ab 59:08 ohne Torhüter.