Am spektakulärsten gelang die Wende dem HC La Chaux-de-Fonds. Der Klub aus dem Neuenburger Jura, der heuer seinen 100. Geburtstag feiert, lag gegen die EVZ Academy bis zur 42. Minute mit 0:2 zurück. Schon den Qualifikationssieg hatten sich die Neuenburger letzten Sonntag gegen Biasca in extremis nach einem 1:3-Rückstand mit einem 4:3-Sieg gesichert. Die Wende gelang La Chaux-de-Fonds in Überzahl: Zu Beginn des Schlussabschnitts gelangen David Stämpfli und Gaëtan Augsburger je zwei Powerplay-Tore vom 0:2 zum 4:2. Im Schnitt benötigte La Chaux-de-Fonds für diese vier Powerplay-Treffer weniger als eine Minute Überzahlspiel.

Der Auftaktsieg dürfte die Nerven der Neuenburger etwas beruhigen, sind sie doch in den letzten sechs Jahren vier Mal schon in den Viertelfinals ausgeschieden.

Ajoie lag gegen Thurgau bis zur 47. Minute mit 1:2 zurück, ehe es sich mit 5:3 durchsetzte. Philip-Michael Devos, der Topskorer der Liga, steuerte zwei Goals bei. Olten lag gegen Visp bis zur 32. Minute mit 0:1 hinten, ehe die Solothurner die Walliser mit 4:1 erstmals diese Saison besiegten.

Das erste Spitzenspiel zwischen Langenthal und Kloten ging an die Zürcher Unterländer. Kloten führte schon nach elf Minuten 2:0, musste Langenthal im Finish ausgleichen lassen, siegte aber in der Overtime in der 70. Minute durch ein Goal von Ramon Knellwolf. In der Qualifikation waren Knellwolf nur vier Goals gelungen.