Im Penaltyschiessen, der ersten Überzeit für die ZSC Lions im zehnten Saisonspiel, wurden der Kanadier Simon Gamache mit zwei verwandelten Versuchen und Goalie Benjamin Conz zu den Freiburger Matchwinnern. Das Team von Hans Kossmann, der im Vergleich zur Partie gegen Zug alle vier Sturmlinien neu besetzte, bestritt bereits seine sechste Overtime und kann nun in Sachen Zusatzpunkt eine ausgeglichene Bilanz vorweisen (3:3).

In der regulären Spielzeit waren die ZSC Lions, die zwei der drei Gegentore in Unterzahl kassierten, nach Mathias Segers kuriosem 100. NLA-Tor zum 3:3 (56.) der Entscheidung näher gestanden als Fribourg. Ein Schuss des Zürcher Captains war von der Bande zurück und via den Schlittschuh von Conz ins Tor geprallt. In der Verlängerung vergab derweil Gottérons Doppeltorschütze Benjamin Plüss solo gegen Lukas Flüeler den Matchpuck.

ZSC Lions - Fribourg 3:4 (1:1, 1:2, 1:0, 0:0) n.P.

Hallenstadion. - 8292 Zuschauer. - SR Rochette, Dumoulin/Zosso. - Tore: 12. Schäppi (Cunti, Blindenbacher/Ausschluss Lukas Gerber) 1:0. 19. Dubé (Kwiatkowski, Gamache/Ausschluss Cunti) 1:1. 26. Benjamin Plüss (Jeannin, Loeffel/Ausschluss Seger) 1:2. 28. Patrik Bärtschi (Tambellini, Seger/Ausschlüsse Botter, Kwiatkowski) 2:2. 40. Benjamin Plüss (Jeannin, Birbaum) 2:3. 56. Seger (Wick) 3:3. - Penaltyschiessen: Tambellini -, Bykow -; Bärtschi -, Rosa -; Wick -, Gamache 0:1; Ambühl -, Jeannin -; Monnet 1:1, Loeffel -; Gamache 1:2, Monnet -. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 4mal 2 Minuten gegen Fribourg. - PostFinance-Topskorer: Wick; Dubé.

ZSC Lions: Flüeler; Seger, Geering; Blindenbacher, Lashoff; Gobbi, Maurer; Stoffel, Daniel Schnyder; Ambühl, Brulé, Tambellini; Bastl, Trachsler, Monnet; Patrik Bärtschi, Cunti, Wick; Chris Baltisberger, Schäppi, Bühler.

Fribourg: Benjamin Conz; Lukas Gerber, Kwiatkowski; Loeffel, Schilt; Ngoy, Birbaum; Marc Abplanalp; Mauldin, Jeannin, Benjamin Plüss; Rosa, Bykow, Hasani; Gamache, Dubé, Brügger; Merola, Botter, Tristan Vauclair; Cadieux.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Shannon (verletzt) und Kenins (abwesend), Fribourg ohne Sprunger (verletzt) und Heins (überzähliger Ausländer).