Eishockey NLA

Eine Lektion der fast perfekten Genfer gegen Lugano

Jubelnde Genfer nach dem zweiten Sieg gegen Lugano

Jubelnde Genfer nach dem zweiten Sieg gegen Lugano

Aggressiv, effizient, technisch stark: Servette erteilt Lugano im dritten Viertelfinal der Playoffserie eine Lektion. Doppel-Torschützen beim verdienten 7:1 sind Juraj Simek und Kevin Romy.

Die Differenz machte Servette in den ersten acht Minuten des zweiten Drittels mit drei Toren vom 2:1 zum 5:1. Nicht nur in dieser Phase waren die Genfer den Gästen in allen Belangen überlegen, aber hier brillierten sie auch noch mit gnadenloser Effizienz. Traf Juraj Simek noch etwas glücklich mit einem verdeckten Schuss durch viele Beine hindurch, bei dem Lugano-Goalie Daniel Manzato nicht ganz stilsicher aussah, gingen Kevin Romys 4:1 in Überzahl und Kaspars Daugavins' 5:1 mustergültige Kombinationen voraus. Mal für mal überforderten die schnellen Servette-Stürmer die ziemlich hüftsteifen Tessiner mit ihrem Tempo.

Bereits im ersten Drittel hatten die Genfer das Spiel bestimmt und waren mit der 2:1-Führung eher zu knapp belohnt worden. Fredrik Petterssons Ausgleich zum 1:1 war eher ein Produkt des Zufalls gewesen. Sein Verlegenheitsschuss flitzte an Freund und Feind vorbei ins Tor.

Im letzten Drittel konnte Lugano immerhin den Schaden in Grenzen halten und kassierte nur noch ein Tor, das erste in der NLA für Servettes Leihgabe von Martigny, Lionel Girardin. Erst ganz am Schluss kochten die Emotionen doch noch etwas über, als diverse Spieler noch schlagkräftig diverse "Nettigkeiten" austauschten.

Genève-Servette - Lugano 7:1 (2:1, 4:0, 1:0)

Les Vernets. - 7135 Zuschauer (ausverkauft). - SR Kämpfer/Kurmann, Dumoulin/Küng. - Tore: 2. Simek (Rod, Mercier) 1:0. 8. Pettersson (Sannitz) 1:1. 14. Picard (Lombardi, Daugavins) 2:1. 23. Simek (Vukovic, Almond) 3:1. 26. Romy (Hollenstein, Bezina/Ausschluss Maurer) 4:1 28. Daugavins (Lombardi, Picard) 5:1. 37. Romy (Bezina, Daugavins/Ausschluss Maurer) 6:1. 53. Girardin 7:1. - Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Servette, 7mal 2 Minuten gegen Lugano. - PostFinance-Topskorer: Lombardi; Brett McLean.

Genève-Servette: Tobias Stephan; Vukovic, Marti; Eliot Antonietti, Bezina; Mercier, Iglesias; Girardin; Jacquemet, Romy, Hollenstein; Daugavins, Lombardi, Picard; Simek, Rod, Almond; Roland Gerber, Rivera, Petrell; Berthon.

Lugano: Manzato (28. Flückiger); Stefan Ulmer, Julien Vauclair; Dominik Schlumpf, Kparghai; Hirschi, Maurer; Blatter; Irmen, Brett McLean, Walker; Lehtonen, Walsky, Ruefenacht; Brady Murray, Sannitz, Pettersson; Kienzle, Conne, Reuille; Kostner.

Bemerkungen: Servette ohne Loeffel (verletzt), Stafford und Meunier, Lugano ohne Micflikier und Heikkinen (alle überzählige Ausländer). - Timeout Lugano (26.).

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