Champions Hockey League

Dritter Streich der ZSC Lions

Lukko Rauma hatte auch im zweiten Spiel gegen Fribourg-Gottéron wieder Grund zum Jubeln

Lukko Rauma hatte auch im zweiten Spiel gegen Fribourg-Gottéron wieder Grund zum Jubeln

Die ZSC Lions stehen als erstes Team in den Playoffs der Champions Hockey League. Die Zürcher gewannen in Dübendorf gegen den französischen Meister Gap Rapaces mit 6:1 auch ihr drittes Spiel.

In der Gruppe P holten bislang einzig die ZSC Lions Punkte. Nicht nur die Qualifikation für die Sechzehntelfinals, auch der Gruppensieg ist dem Team von Marc Crawford kaum mehr zu nehmen. Im letzten Vorrundenspiel nächsten Freitag in Winterthur gegen die Eisbären aus Berlin können sich die ZSC Lions sogar eine Niederlage mit zwei Toren Unterschied erlauben.

Im Rückspiel gegen Gap fiel auch das Resultat aus Zürcher Optik standesgemäss aus. In der 28. Minute stellten die Newcomer Chris Baltisberger und Pius Studer innerhalb von 29 Sekunden von 2:1 auf 4:1. Chris Baltisberger (2 Tore, 1 Assist) und Robert Nilsson (3 Assists) skorten je drei Punkte; Luca Cunti gelangen wie Baltisberger zwei Tore. Vor einer Woche hatten sich die ZSC Lions beim 5:4-Auswärtssieg mit den Franzosen noch äusserst schwer getan.

Derweil die ZSC Lions schon sicher weiter sind und der HC Davos heute Freitag mit einem Punktgewinn im Heimspiel gegen Färjestad in die Playoffs nachfolgen kann, steht der HC Fribourg-Gottéron vor dem Ausscheiden. Die Freiburger verloren gegen Lukko Rauma auch das zweite Vorrundenspiel. Auf das 3:4 nach Penaltyschiessen vor einer Woche in Freiburg folgte für Gottéron in Rauma eine 2:4-Niederlage. Parallelen blieben unübersehbar. Wieder führte zuerst Fribourg. Aber wieder erfolgte die Wende während einer kurzen Schwächephase der Freiburger. Im Heimspiel hatte Gottéron innerhalb von viereinhalb Minuten drei Gegentreffer vom 2:0 zum 2:3 kassiert. Diesmal benötigte das finnische Spitzenteam für die drei Goals vom 0:1 zum 3:1 sogar nur 114 Sekunden.

Drei der vier Gegentore kassierte Fribourg in Unterzahl. Die Freiburger Treffer erzielten Andrej Bykow (zum 1:0) und Benjamin Plüss (2:3). Plüss hatte schon im Hinspiel getroffen. Um doch noch die Sechzehntelfinals zu erreichen, benötigt Fribourg nun Siege gegen Lulea Hockey, den Titelhalter in der Champions Hockey League. Am Samstag treffen die beiden Teams in Lulea aufeinander; das Rückspiel folgt in einer Woche in der Schweiz. Lulea bestritt bislang 14 Partien in der Champions Hockey League und verlor erst zweimal. Vor einem Jahr das letzte (und bedeutungslose) Auswärtsspiel gegen Lukko Rauma (2:4) und in den Achtelfinals ein Auswärtsspiel bei Salzburg.

Resultate:

Gruppe B:

Donnerstag: Tappara Tampere - Djurgarden Stockholm 2:3 (0:1, 2:1, 0:0, 0:1) n.V. Samstag: Zug - Djurgarden Stockholm (19.45 Uhr). Rangliste: 1. Tappara Tampere 3/7 (13:5). 2. Djurgarden Stockholm 2/2 (5:6). 3. Zug 1/0 (0:7). Tappara Tampere weiter. Letzte Spiele. Freitag (4.9.): Djurgarden Stockholm - Zug (20.00 Uhr). Sonntag (6.9.): Tappara Tampere - Zug (15.00 Uhr).

Gruppe K:

Donnerstag: Lukko Rauma - Fribourg-Gottéron 4:2 (0:0, 3:2, 1:0). Samstag: Lulea Hockey - Fribourg-Gottéron (15.00 Uhr). Rangliste: 1. Lukko Rauma 3/6 (11:9). 2. Lulea Hockey 1/2 (4:3). 3. Fribourg-Gottéron 2/1 (5:8). Letzte Spiele. Freitag (4.9.): Fribourg-Gottéron - Lulea Hockey (19.45 Uhr). Sonntag (6.9.): Lukko Rauma - Lulea Hockey (15.00 Uhr).

Gruppe P:

Donnerstag: ZSC Lions - Gap Rapaces 6:1 (2:1, 3:0, 1:0). Samstag: Eisbären Berlin - Gap Rapaces (16.00 Uhr). Rangliste: 1. ZSC Lions 3/9 (17:8). 2. Eisbären Berlin 1/0 (3:6). 3. Gap Rapaces 2/0 (5:11). ZSC Lions weiter. Letzte Spiele. Freitag (4.9.): ZSC Lions - Eisbären Berlin (19.45 Uhr in Winterthur). Sonntag (6.9.): Gap Rapaces - Eisbären Berlin (18.00 Uhr).

Zwei Teams pro Dreiergruppe erreichen die Sechzehntelfinals.

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