Der Zürcher hat seinen Stammplatz bei den Colorado Avalanche auf sicher. Er hat bewiesen, dass er als Zweit- oder Drittlinien-Spieler seinen offensiven Beitrag in dieser aufstrebenden Mannschaft leisten kann. Wenn er gesund bleibt, dann hat er das Potenzial, die 40-Punkte-Markte zu knacken. Und sich für einen besser dotierten Vertrag zu empfehlen.
 Langsam, aber sicher tastet sich der ehemalige Erstrunden-Draft der Calgary Flames an sein Potenzial heran. Bei den Vancouver Canucks hat er im Sommer einen gut dotierten Dreijahresvertrag unterschrieben. Was zeigt, dass man im Westen Kanadas auf den Oberaargauer setzt. In einer jungen, talentierten Mannschaft könnte Bärtschi die 50-Punkte-Marke knacken.
 Für den Ostschweizer könnte die kommende Saison in zweierlei Hinsicht absolut wegweisend sein. Erstens läuft sein dreijähriger Neulings-Vertrag aus. Und zweitens scheint er bereit, bei den talentierten Predators eine tragende Rolle in der Offensive zu spielen. Gelingt ihm das, dann winkt im kommenden Sommer der grosse Zahltag. 60 Punkte sind für ihn möglich.
 Die erste NHL-Saison des Nummer-Eins-Picks des vergangenen Jahres war schon über Erwarten gut. Nun gilt es für den Walliser, den sehr guten Eindruck, den er als 18(!)-Jähriger in der besten Liga der Welt hinterlassen hat zu bestätigen. Er wird noch mehr Verantwortung erhalten und auch im Powerplay vermehrt zum Zug kommen. 70 Punkte sind im Bereich des Möglichen.
 Die vergangene Saison endete für die beste Mannschaft der Qualifikation mit einem enttäuschend frühen Playoff-Out (Viertelfinals). Roman Josi hat in seiner ersten Kampagne als Captain überzeugt und wird wieder zu den besten Verteidigern der Liga gehören. Für ihn und sein Team kann es nur ein Ziel geben: den Titel. Der Berner sollte wieder für mindestens 50 Punkte gut sein.
 Des einen Pech, des anderen Glück. Durch die Verletzung von Star-Verteidiger Seth Jones ist für Dean Kukan ein Stammplatz endgültig in Griffweite gerückt. Der Zürcher hat sich seinen Platz in der NHL geduldig erkämpft. Dass er einen Einwegvertrag besitzt, der ihm auch in der AHL das NHL-Salär garantiert, ist ebenso hilfreich. Der nächste Schritt auf der Karriereleiter steht an.
 Die Offensiv-Abteilung der Panthers hat im Sommer noch einmal Zuwachs erhalten. Was wiederum für Denis Malgin bedeutet, dass sich die KonkurrenzSituation vergrössert hat. Der Oltner hat aber bewiesen, dass er in der NHL bestehen kann. Die kommende Saison wird jedenfalls wegweisend sein. Der Vertrag mit Florida läuft aus. Er muss sich für höhere Aufgaben empfehlen.
 Die Ausgangslage ist glänzend für den Appenzeller. Sein dreijähriger Neulingsvertrag läuft aus. Und er hat bei den ambitionierten Sharks die grosse Chance, eine tragende Rolle in der Offensive zu übernehmen. Mit Erik Karlsson und Evander Kane erhielt Meier zwei hochkarätige Spielkameraden. 30 Tore und mehr als 50 Punkte sind für ihn möglich.
 Es wird eine wichtige Saison für den ehemaligen Erstrundendraft der San Jose Sharks. Sein Vertrag in New Jersey läuft aus. Müller muss in den kommenden Monaten beweisen, dass er ein Leistungsträger in der Defensive der aufstrebenden Devils sein kann. Er hat das Potenzial, diesen Schritt zu schaffen. Aber muss sich das Vertrauen des Trainers erkämpfen.
 Der Churer ist ein gemachter Mann in der besten Liga der Welt. Er ist der bestverdienende Schweizer in der neuen Saison. Jetzt hofft er, dass er – im Gegensatz zum vergangenen Jahr – heuer ohne Verletzungen durchkommt. Die Wild enttäuschten in der vergangenen Saison. Jetzt ist Rehabilitation angesagt. Auch dank Niederrreiter, der die 50-Punkt-Marke knacken sollte.
 Bis vor wenigen Tagen musste der Zuger um einen neuen NHL-Vertrag zittern. Bei den New York Islanders befand man den Abräumer nach einer Testphase als gut genug und offerierte ihm einen Einjahreskontrakt. Trotzdem: Der Wertzerfall des ehemaligen Erstrundendrafts schreitet voran. Er braucht eine gute Saison, um eine Zukunft in der NHL zu haben.
 Der Berner ist der dankbare «Mr. Zuverlässig» in der Verteidigung der Predators. Spielt für den NHL-Minimallohn, ist aber glücklich in Nashville. Er wird bei Bedarf weiterhin seine 10 bis 15 Minuten Eiszeit pro Spiel nach bestem Wissen und Gewissen unspektakulär abspulen. Mehr wird nicht verlangt von ihm. Viel mehr kann er auch nicht (mehr) bieten.
 Der NHL-Traum von Michael Fora dauerte vorerst nur eine Woche und drei Testspiele lang. Dann wurde der letztjährige Ambri-Captain und WMSilbermedaillengewinner bereits ins Farmteam der Carolina Hurricanes geschickt. Überraschend ist das nicht. Der Tessiner muss auf Verletzungen hoffen, damit er erstmals NHL-Luft schnuppern kann.
 Der Innerschweizer wurde vom amtierenden Stanley-Cup-Sieger Washington erwartungsgemäss schnell ins Farmteam nach Hershey disloziert. Für die Entwicklung des EVZ-Juniors ist dieser Schritt der richtige. Er muss sich in der AHL ans nordamerikanische Eishockey gewöhnen. So wie es einstmals auch Roman Josi, der direkt aus der Schweiz nach Nordamerika kam, tat.
 Für den Nationalstürmer liegt die Messlatte bei seinem NHL-Team, den San Jose Sharks, sehr hoch. Als Quereinsteiger wie Praplan ist es sehr schwierig, sich in einer ambitionierten Mannschaft wie den «Haien» einen Platz zu erkämpfen. Der Unterwalliser wird sich gedulden müssen, bis er eine NHL-Chance erhält. Wenn sie denn überhaupt kommt.
 Wie Vincent Praplan ist auch der Langenthaler ein Quereinsteiger. Wie Praplan hat auch er Nordamerika-Erfahrung bei den Junioren. Aber er hat die besseren Aussichten auf erste NHL-Schnuppereinsätze im Vergleich zu seinem Stürmerkollegen in Kalifornien. Die Islanders gehören zu den schwächeren Teams der Liga und bieten eher Möglichkeiten für Experimente.
 Stand Freitagabend gehörte der ehemalige ZSC-Junior immer noch dem NHL-Kader der Capitals an. Im Normalfall wird er die Saison im Farmteam beginnen, könnte kurzfristig aber von Verletzungen der gesetzten Verteidiger profitieren. Er hat im Vergleich zu Teamkollege Geisser aber den Vorteil, dass er schon Nordamerika-Erfahrung gesammelt hat.
 Der ehemalige Zug-Junior hat es an die Grenze zur NHL geschafft. Und das als Siebtrunden-Draft. Eine starke Leistung. Der nächste Schritt zum NHL-Stammspieler ist jedoch der schwierigste. Thürkauf wird in den kommenden Monaten die Chance erhalten, sich auf höchstem Level zu beweisen.

* Zwei-Weg-Vertrag. AHL-Lohn: 70 000 USD