Swiss League

Die Ligaqualifikation findet nicht statt

Mit dem entfesselten Jubel über den B-Meistertitel ist für den SC Langenthal die Saison zu Ende gegangen

Mit dem entfesselten Jubel über den B-Meistertitel ist für den SC Langenthal die Saison zu Ende gegangen

Der SC Langenthal verzichtet auf die Spiele in der Ligaqualifikation und damit auf den möglichen Aufstieg in die National League. Dies teilt der Meister der Swiss League in einem Communiqué mit.

Der Klub verfüge in Langenthal nicht über die nötige Infrastruktur für die höchste Spielklasse. "Aufstiegsspiele als reine Show-Spiele auszutragen, kommt für uns nicht in Frage", liess sich Langenthals designierter Verwaltungsrats-Präsident Gian Kämpf zitieren. Die Oberaargauer ziehen es auch aus Kostengründen vor, den Betrieb in der Schoren-Halle für diese Saison einzustellen. In der Ligaqualifikation wären in der nächsten Zeit noch ein bis drei Heimspiele dazugekommen.

Damit steht fest, dass die Rapperswil-Jona Lakers auch in der kommenden Saison in der National League spielen. Die St. Galler verloren am Donnerstag die Playout-Serie gegen den HC Davos mit 1:4.

Der Verzicht bedeutet kein Präjudiz für Langenthals Zulassung oder Nichtzulassung zu der Ligaqualifikation in den kommenden Jahren.

Langenthal will das Budget ab der nächsten Saison besonders bei den Ausgaben redimensionieren. Zu den entsprechenden Massnahmen zählt, dass kein Schweizer Spieler mehr als 100'000 Franken im Jahr verdienen soll. Nur der verdiente Stürmer Stefan Tschannen (35) soll gegen das Ende der Karriere von der Lohnreduktion nicht mehr betroffen sein.

Die Ligaqualifikation wurde letztmals im Frühling 2016 nicht ausgetragen. Der EHC Biel als Playout-Verlierer der National League und der HC Ajoie als Meister der Swiss League hätten damals gegeneinander antreten sollen. Ajoies Eingaben für eine Lizenz für die National League wurden jedoch von der Liga als nicht ausreichend taxiert.

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