Die Entscheidung fiel nach bloss sieben Sekunden der Overtime: Sandy Jeannin gewann für Fribourg das erste Bully, die Scheibe wurde zurückgespielt zu Verteidiger Sebastian Schilt, der lancierte Greg Mauldin, und der überwand den Bieler Goalie Reto Berra auf der Fanghandseite.

Schon in der regulären Spielzeit standen die Freiburger Gäste dem Sieg näher, obwohl Biel 52 Mal aufs Tor schoss (gegenüber nur 24 Schüssen von Gottéron). Aber das Heimteam schoss oftmals überhastet und sehr häufig nicht genau. Grösster Bieler Sünder im Abschluss war diesmal Gianni Ehrensperger. Während der ersten 40 Minuten schoss er dreimal über das Tor, als er aber in der 40. Minute das Führungstor auf dem Stock hatte, vermochte er den Puck nicht über den Arm des am Boden liegenden Fribourg Goalies Benjamin Conz (50 Paraden!) zu lupfen.

Biel - Fribourg 2:3 (0:0, 1:2, 1:0, 0:1) n.V.

Eisstadion. - 5002 Zuschauer. - SR Koch/Popovic, Huguet/Wermeille. - Tore: 33. Benny Plüss (Rosa/Ausschluss Untersander) 0:1. 35. Bykow 0:2. 36. Micflikier (Wellinger, Pouliot) 1:2. 41. (40:58) Micflikier (Ausschluss Lukas Gerber) 2:2. 61. (60:07) Mauldin (Schilt, Jeannin) 2:3. - Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 Minuten gegen Fribourg. - PostFinance-Topskorer: Kellenberger; Dubé.

Biel: Berra; Untersander, Huguenin; Gossweiler, Kparghai; Dominic Meier, Grieder; Wellinger; Marc Wieser, Pouliot, Beaudoin; Micflikier, Peter, Seguin; Tschantré, Kellenberger, Wetzel; Ehrensperger, Kellenberger, Gaetan Haas, Lauper; Füglister.

Fribourg: Benjamin Conz; Lukas Gerber, Kwiatkowski; Ngoy, Birbaum; Schilt, Loeffel; Marc Abplanalp; Mauldin, Jeannin, Benny Plüss; Hasani, Dubé, Gamache; Rosa, Bykow, Tristan Vauclair; Cadieux, Botter, Knoepfli; Brügger.

Bemerkungen: Biel ohne Spylo, Marco Streit, Gloor, Gottéron ohne Sprunger (alle verletzt) und Heins (krank).