Fussball

Das letzte Nati-Aufgebot des Jahres ist da – mit drei prominenten Rückkehrern

Vladimir Petkovic: "Wir müssen 120 Prozent geben"

Vladimir Petkovic: "Wir müssen 120 Prozent geben."

Klappt es 2020 doch noch mit einem Sieg für die Schweizer-Nati? Vor den Spielen gegen Belgien, Spanien und die Ukraine sagt Nationaltrainer Vladimir Petkovic: «Schwierig, aber nicht unmöglich!» Wieder mit dabei: Manuel Akanji, Renato Steffen und Breel Embolo.

Ab nächster Woche stehen die letzten Länderspiele des Jahres für die Schweizer Nationalmannschaft an. Zunächst das Testspiel am Mittwoch in Belgien. Danach die Heimspiele in der Nations League gegen Spanien (14.11.) und die Ukraine (17.11.). Nach fünf sieglosen Spielen im Jahr 2020 will Vladimir Petkovic endlich den ersten Sieg.

Dafür hat Nationaltrainer Vladimir Petkovic 24 Spieler aufgeboten. Im Vergleich zu den letzten Spielen gibt es nur wenige Änderungen. Manuel Akanji und Renato Steffen sind nach überstandenen Corona-Erkrankungen zurück. Dazu auch der zuvor am Fuss verletzte Breel Embolo. Als dritter Torhüter ist zudem Gregor Kobel dabei, der bei Aufsteiger Stuttgart in der Bundesliga Stammtorhüter ist (sechs Spiele, sieben Gegentore). Kobel stand letztmals im September 2018 im Aufgebot, der 22-jährige Zürcher vertritt den angeschlagenen Jonas Omlin.

Das sind die Nationalspieler in der Übersicht

Was ist mit Itten und Ajeti?

Nicht dabei sind dagegen die beiden Stürmer Albian Ajeti (Celtic Glasgow) und Cédric Itten (Glasgow Rangers). «Ich setze auf jene Spieler, von denen ich denke, dass sie uns im Moment am meisten helfen», sagt Petkovic. Das bedeutet vor allem: Petkovic wird Mario Gavranovic weitere Einsatzmöglichkeiten geben. Dieser traf in den Spielen gegen Deutschland und Kroatien dreimal. Mit seinem Verein Dinamo Zagreb gelang ihm danach gar ein Hattrick. Zudem ist das Standing von Embolo derzeit klar höher als jenes von Ajeti/Itten.

So sieht es aus in der Nations League

Für die Schweiz geht es auch darum, in letzter Sekunde noch den Abstieg aus der Gruppe A der Nations League zu verhindern. Dazu braucht es sicher einen Sieg gegen die Ukraine. Und mindestens ein Unentschieden gegen Spanien (falls die Ukraine zeitgleich in Deutschland verliert). «Schwierig, aber nicht unmöglich», lässt sich Petkovic dazu im Communiqué des Verbands zitieren.

© CH Media

Wie geht es weiter?

Der letzte wichtige Termin des Jahres findet am 7. Dezember statt. Dann werden in Zürich virtuell die WM-Qualifikationsgruppen ausgelost. Stand jetzt wäre die Schweiz nur im zweiten Lostopf gesetzt. Nur die zehn Gruppensieger qualifizieren sich direkt für Katar 2022. 

Massgebend für die Setzung ist die Fifa-Weltrangliste vom November. In den Spielen gegen Belgien, Spanien und die Ukraine könnte die Schweiz also mit guten Resultaten unter Umständen noch in die Top-10 von Europa vorrücken - und damit Duelle in der WM-Qualifikation gegen Mannschaften wie Frankreich, Deutschland, Spanien, Belgien oder Italien verhindern.

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