Die Stationen von Blerim Dzemaili

Raphael Gutzwiller
Merken
Drucken
Teilen
Blerim Dzemaili (links) gegen Aaraus Roland Bättig.
Blerim Dzemaili (rechts) und Alhassane Keita halten den Meisterpokal vor Tausenden FCZ-Fans auf dem Zürcher Helvetiaplatz.
Blerim Dzemaili ist an der WM 2006 mit dabei, hier neben Ricardo Cabanas (Mitte) und Christoph Spycher (links).
Viel Pech bei Blerim Dzemaili: Zunächst unterschreibt er bei Bolton Wanderers einen Vertrag, wenig später erleidet er im Training einen Kreuzbandriss. Wegen der schweren Verletzung kann sich Dzemaili bei Bolton nie durchsetzen. Er sitzt in der Premier League lediglich zweimal auf der Bank - bleibt aber ohne Einsatz.
Im Sommer 2008 wechselte Dzemaili auf Leihbasis für ein Jahr in die italienische Serie A zum FC Turin, der nach einer Saison die Kaufoption zog.
Blerim Dzemaili (rechts) im Duell mit Lazios Stefano Mauri. Bei Parma läuft es Dzemaili gut, er spielt sich in den Fokus.
Bei Napoli hat Blerim Dzemaili seine erfolgreichste Zeit im Meistertitel: Zweimal holt er in Italien den Cupsieg.
Ein Bild für die Ewigkeit: Im WM-Achtelfinal 2014 gegen Argentinien trifft Blerim Dzemaili in der Schlussphase der Verlängerung nur den Pfosten. Die Schweiz scheidet aus dem Turnier aus. Die Enttäuschung bei Blerim Dzemaili ist riesig.
Blerim Dzemaili wechselt im Sommer 2014 zu Galatasaray. Mit den Türken holt sein Team das Double. Doch Dzemaili spielt nur selten und verlässt Gala wieder.
Es geht für Blerim Dzemaili wieder zurück nach Italien: Bei Genua zählt Dzemaili zu den Leistungsträgern.
Das wohl emotionalste Länderspiel für Blerim Dzemaili: An der Europameisterschaft 2016 spielt er mit der Schweiz gegen seine zweite Heimat Albanien.
Blerim Dzemaili jubelt ab Sommer 2017 in Amerika für Montreal Impact.
Das letzte Länderspiel für Blerim Dzemaili: Das WM-Achtelfinal 2018 gegen Schweden. Insgesamt kommt Dzemaili auf 69 Länderspiele für die Schweiz, er erzielt dabei 10 Tore.
Seine letzten grossen Auftritte macht Blerim Dzemaili in Italien für Bologna. Bei Bologna kommt er insgesamt auf fast 100 Partien.
Das Abenteuer bei Shenzhen verläuft für Blerim Dzemaili unglücklich: Zunächst kann er wegen dem Coronavirus nicht nach China einreisen, danach ist sein Trainer - der ihn einst geholt hat - schon weg. Eine gemeinsame Zukunft gibt es nicht, der Vertrag wird aufgelöst.
Trägt wieder das FCZ-Trikot: Blerim Dzemaili, hier im Testspiel gegen den FC Luzern.