FC Basel

«Wir sind nicht zufrieden»: Emil Bergström findet nach dem 3:0 gegen Meyrin kritische Worte

Emil Bergström in seinem ersten Spiel für den FCB.

Emil Bergström in seinem ersten Spiel für den FCB.

Neuzugang Emil Bergström weiss bereits kurz nach dem 3:0 im Cup gegen Meyrin, wo er und der FC Basel sich verbessern müssen, um am Donnerstag in der Europa League gegen Krasnodar zu siegen.

Wie waren Ihre ersten zwei Wochen in Basel?

Emil Bergström: Sehr schön. Ich bin mit meiner Freundin schon ein bisschen durch die Stadt gelaufen. Was wir bislang gesehen haben, war wirklich sehr schön. Auch im Team haben mich alle sehr nett aufgenommen. Ich fühle mich sehr wohl hier in Basel und finde, dass ich dem Team zu neuen Höhen verhelfen kann.

Wo waren Sie in der Stadt?

Vor allem in Kleinbasel. Da habe ich fast alles gesehen. (lacht) Vor zwei Tagen haben wir auch den Rhein überquert. Grossbasel kenne ich jetzt auch zu, sagen wir, dreissig Prozent.

Wie lautet Ihre Analyse zu Ihrem ersten FCB-Spiel?

Es war ok. In der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt. Doch mit zunehmender Spieldauer haben wir den Gegner hinten reingedrückt. Dann kam das erste Tor und am Ende sprang ein komfortabler Sieg heraus.

Wurde der Gegner unterschätzt?

Vielleicht. Wir mussten uns vor allem an das holprige Spielfeld gewöhnen. Wenn wir direkt gespielt haben, ist der Ball oft versprungen. Da hat uns auch die Konzentration gefehlt.

Sind Sie mit Ihrer eigenen Leistung zufrieden?

Es war nicht die beste Leistung, aber es war ganz ok. Doch ich kann viel besser spielen.

Was können Sie besser?

Mehr Pässe nach vorne in die Schnittstellen spielen und so besser ins Spiel involviert sein. Das mag ich. Gegen tief stehende Gegner ist das aber nicht so einfach. Da habe ich den Ball meistens an die Mittelfeldspieler gepasst.

Am Donnerstag wartet ein deutlich stärkerer Gegner.

Das ist das, was ich will. Meyrin stand hinten drin und hat auf unsere Fehler gelauert. Krasnodar ist ein viel besseres Team. Da wird es für mich mehr Zweikämpfe geben und ich werde auch im Aufbauspiel mehr gefragt sein. Ich freue mich.

Spielen Sie von Anfang an?

Das weiss ich nicht. Aber ich muss mich immer so vorbereiten, als ob ich spielen würde.

Muss sich der FCB steigern, um gegen Krasnodar zu gewinnen?

Natürlich. Wir sind nicht zufrieden und können viel besser spielen. Im Joggeli wollen wir am Donnerstag von Beginn an die Initiative ergreifen und zeigen, wer der FC Basel ist. Dann haben wir gute Siegchancen.

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