Volleyball
Ungefährdeter Sieg gegen Toggenburg: Sm'Aesch legt sich selbst drei Punkte unter den Weihnachtsbaum

Die Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen beenden das Jahr 2020 mit einem souveränen 3:0-Auswärtssieg gegen Volley Toggenburg. Die Winterpause ist für die Volleyballerinnen aber kurz. Bereits am 9. Januar geht es zu Hause gegen Lugano weiter.

Paul Ulli
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Sm'Aesch gewinnt auch im letzten Spiel des Jahres.

Sm'Aesch gewinnt auch im letzten Spiel des Jahres.

Edgar Hänggi

Mit einer praktisch von A bis Z konzentrierten und auch spielerisch überzeugenden Leistung legte sich Sm’Aesch Pfeffingen drei weitere Punkte unter den Weihnachtsbaum und kann als Leader in die kurze Pause bis Anfang Januar gehen. Im Startsatz lagen die Baselbieterinnen vom ersten Ballwechsel an in Führung und bauten diese bis zum zweiten technischen Time-Out auf 16:8 aus. Ein Servicefehler der Gastgeberinnen beendete dann diesen Durchgang klar zu Gunsten des haushohen Favoriten.

Die erste Führung der Ostschweizerinnen zu Beginn des zweiten Satzes (4:3) stärkte das Heimteam und plötzlich lagen die Spielerinnen von Dauertrainer Marcel Erni mit 9:7 voran. Doch nach dem nächsten Punkt für die Gäste schritt Monika Chrtianska zum Service und gab diesen bis zu ihrer Auswechslung beim Spielstand von 9:18! nicht mehr ab. Dass die österreichische Nationalspielerin am Ende der Partie dann auch noch als beste Skorerin gefeiert wurde, macht das Weihnachtsfest für die sympathische Angreiferin wohl noch etwas schöner. Auch zwei Wechsel von Sm’Aesch Pfeffingen Head-Coach Andreas Vollmer, Kelli Bates kam für Chrtianska und Luisa Schirmer ersetzte die zuverlässige Russin Olga Bogdanova, bremsten den Spielfluss des Tabellenführers in keiner Weise.

Erinnerungen an die Halle in Pfeffingen

Ein einziges kleines Problem hatten die Gäste aus Aesch zeitweise. Die Rietstein-Turnhalle erinnerte in einigen Spielszenen an frühere Heimspiele von Sm’Aesch Pfeffingen zu Nationalliga B-Zeiten in der Mehrzweckhalle in Pfeffingen, als der Ball wegen zu geringer Hallenhöhe an der Decke oder an den herunterhängenden Turner-Ringen anschlug und der Punkt damit an den Gegner ging.

Doch auch solche Details brachten die Mannschaft um Capitaine Madlaina Matter, auch sie durfte im dritten Satz noch ihr Können beweisen und Punkte für ihr Team sammeln, nicht aus der Ruhe. Es war dann ein weiterer gewonnener Blockpunkt, welcher in diesem einseitigen Spiel den Schlusspunkt bedeutete. Weiter geht es im Kampf um die Meisterkrone für Sm’Aesch Pfeffingen am 9. Januar 2021 mit dem Heimspiel gegen Volley Lugano.

Volley Toggenburg – Sm’Aesch Pfeffingen 0:3

Sätze: 15:25, 11:25, 10:25

Rietstein. – Keine Zuschauer. – SR Bastante/Schürmann

Toggenburg: Mazzoleni, Schnyder (Libera), Maciagowski, Condotta, Koch, Erni, Kuch, Renko-Ilic, Cantoni, Inauen.

Sm’Aesch Pfeffingen: Duello, Saladin (Libera), Maeder, Schottroff, Chrtianska, Bogdanova, Wylie; Oleksak, Bates, Matter, Schirmer, Saita (Libera).

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