Super League

Trotz Nullnummer gegen Luzern: Ein Titelchen gewinnt der FCB dennoch

Der FC Basel beschliesst die Super-League-Saison mit einem 0:0 gegen Luzern - und mit einem Mini-Erfolg.

Immerhin für einen kleinen Titel reicht es noch. Dafür ist dieses 0:0 gegen den FC Luzern in der Liga-Dernière genug. Denn damit bleibt der Zähler bei 38 Gegentoren stehen und weist der FC Basel die beste Defensive in der Super-League-Saison 2019/2020 auf. Ein kleiner Trostpreis für den enttäuschenden dritten Rang in der Tabelle.

Die Rangierung der Basler stand bereits vor dieser 36. und letzten Runde fest. Entsprechend schickte Trainer Marcel Koller am gestrigen Montagabend eine Mannschaft auf den Platz, welche so noch nie zusammen gespielt hat. Im Vergleich zum Freitagsspiel bei Thun rotierte Koller gleich sieben Mal. Es ist die jüngste FCB-Startelf seit über einem Jahr mit einem Altersdurchschnitt knapp über 23 Jahren.

Dennoch ist es der FCB, der früh spielbestimmend ist und zu den besseren Chancen kommt. Oder: Überhaupt zu Abschlüssen kommt. Die Luzerner verzeichnen erst nach rund einer Stunde den ersten Torabschluss. Ganz anders die Basler, die auch aufgrund ihres hohen Pressings zu Möglichkeiten kommen, dort aber die nötige Genauigkeit vermissen lassen. Die besten Abschlüsse und Szenen verzeichnen aus Basler Sicht aber nicht nur die wenigen arrivierten Kräfte auf dem Platz wie Ricky van Wolfswinkel oder Kemal Ademi, sondern vor allem auch Tician Tushi. Der Nachwuchsspieler betreibt über die ganze Spieldauer beste Eigenwerbung und bewirbt sich um mehr Einsatzminuten in der kommenden Saison.

Über die ganze Dauer haben die Basler das maue Spiel zwar im Griff, sind aber nicht mit letzter Konzentration am Werk. Der FCB kann nicht verbergen, dass das Rückspiel gegen Frankfurt vom Donnerstag bereits im Hinterkopf ist. Gepaart mit den vielen Wechseln - in der Halbzeit kommen drei weitere dazu - führt dies zu einigen Fehlerchen, die aus den nicht vorhandenen Automatismen hervor gehen. Die Basler werden es aber verkraften. Schliesslich konnte umgesetzt werden, was im Hinblick auf Donnerstag am wichtigsten ist: Kräfte schonen. Damit sollte für das Rückspiel im Europa-League-Achtelfinal alles bereit sein.

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