Leichtathletik
Philipp Weber gleich zwei Mal siegreich am Oberbaselbieter Laufcup

Andrea Dürrenberger und Philipp Weber siegten am Oberbaselbieter Laufcup. Der 20-jährige Weber hatte aber gleich doppelt Grund zur Freude, denn konnte sowohl den Tagessieg als auch den Gesamtsieg realisieren.

Thomas Beugger
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Philip Weber (ganz rechts) sicherte sich den Tagessieg am Wiesenberglauf

Philip Weber (ganz rechts) sicherte sich den Tagessieg am Wiesenberglauf

Uwe Zinke

Philipp Weber hatte direkt nach dem Zieleinlauf des Wisenberglaufs gleich doppelten Grund zur Freude. Erstens hatte der 20-jährige Buusner drei Sekunden vor dem Biathlonspezialisten Mario Dolder (Zeglingen) das Ziel als Tagessieger überquert. Zweitens stand er als Gesamtsieger des Oberbaselbieter Laufcups fest, knapp eine Minute vor dem Eptinger Daniel Schläpfer. «Die Tagesbestzeit habe ich Mario Dolder zu verdanken», sagte Philipp Weber. Die beiden hatten sich gegenseitig zu einer starken Leistung getrieben. «Abwärts war ich schneller, bergauf schloss Mario immer wieder zu mir auf», fasste der Buusner den Rennverlauf zusammen.

Anina Hirzel überlegen

Bei den Frauen erzielte Anina Hirzel auf der Hauptstrecke über 6,8 Kilometer überlegen die Tagesbestzeit. Die 24-jährige Sissacherin startete erstmals am Wisenberglauf und spürte schon im ersten Kilometer, dass sie das Tempo der Spitzengruppe locker mitlaufen konnte. «Dann habe ich das Tempo erhöht und vorne weglaufen können», schilderte sie die frühe Vorentscheidung.

Hinter ihr erreichte die gleichaltrige Andrea Dürrenberger aus Anwil das Ziel. Auch sie konnte jubeln, gewann sie doch erstmals die Gesamtwertung des Oberbaselbieter Laufcups. «Endlich habe ich es geschafft», freute sie sich über diesen Erfolg. Insgesamt konnten im Laufcup 126 Sportlerinnen und Sportler klassiert werden.

Trotz Muskelentzündung noch Energien freigesetzt

Der Auftakt zum Laufsportwochenende erfolgte am Vortag mit dem Zeglinger Berglauf. Den anspruchsvollen Lauf von Zeglingen auf den Wisenberg über 11 Kilometer mit 600 Steigungsmetern entschieden Andreas Herzig (Liestal) und Silvia Schärer (Wisen) zu ihren Gunsten. Herzig setzte sich mit neuem Streckenrekord vor Vorjahressieger Stephan Holzer, Thomas Hohl und Mario Dolder durch. Der Tagessieger zeigte sich von der Strecke sehr angetan, insbesondere vom Schlussteil. «Da ging es richtig schön bergauf, was mir entgegengekommen ist», meinte der 29-jährige Berglaufspezialist, der sich bei Streckenhälfte leicht absetzen und seinen Vorsprung bis in das Ziel halten konnte, «ohne einmal nach hinten zu schauen», wie er betonte. Schärer freute sich über die erneute Tagesbestzeit: «Obwohl mich eine Muskelentzündung behinderte und ich mich vom Jungfrau-Marathon noch nicht vollständig erholt fühlte, konnte ich noch Energien freisetzen.»

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