Volleyball

Mission Sofia für Sm'Aesch Pfeffingen erfolgreich abgeschlossen

Archiv/Christoph Jermann

Nach dem Sieg im Hinspiel jubelte Sm'Aesch auch in Bulgarien.

Archiv/Christoph Jermann

Nach dem 3:1-Heimsieg gegen Levski Sofia gewinnt Sm’Aesch Pfeffingen auch das Auswärtsspiel klar mit 3:0-Sätzen und qualifiziert sich damit für die Achtelfinals.

Es war wahrlich eine abenteuerliche, aber letztlich erfolgreiche, Expedition der Volleyballerinnen von Sm’Aesch Pfeffingen in die bulgarische Hauptstadt. Am frühen Mittwochmorgen von Aesch zum Flughafen Kloten, mit dem Flieger bis Belgrad, dann umsteigen in ein Propellerflugzeug, ehe am Nachmittag das Ziel Sofia endlich erreicht war. Doch schon beim ersten Training in der Hristo Botev-Sporthalle stockte Sm’Aesch Pfeffingen Head-Coach Andreas Vollmer der Atem:» Ich war schon in vielen Hallen auf dieser Welt, aber diese hat alle meine schlimmsten Befürchtungen übertroffen. Risse im Hallenboden, Spielfeldlinien welche überhaupt nicht den Normen entsprechen und viele andere verletzungsträchtige Stellen machen mir ernsthaft Sorgen. Irgendwie komisch, dass wenn bei einem Heimspiel in der Löhrenackerhalle in Aesch der Supervisor falsch aufgehängte Werbetafeln oder die Lux-Stärke bemängelt!?»

Von Anfang an voll bereit

Somit lautete das Credo des Teams um Capitaine Madlaina Matter, welches ohne die gar nicht erst mitgereiste Nachwuchs-Passeuse Annalea Maeder antrat, ganz klar: Motiviert und fokussiert auf den Platz und den Sieg und die Qualifikation für die nächste Runde möglichst schnell und verletzungsfrei mit nach Hause nehmen. Im Startsatz zeigten Topskorerin Taylor Fricano und Dora Grozer mit ihren Punkten sofort wo es in den nächsten Minuten langgehen sollte. Da auch der Block mit Matter und Jazmine White stets bereit war, lautete das aus Sm’Aesch Pfeffingen erfreuliche Verdikt: 25:19 zu Gunsten der Gäste.

Mit dieser Führung war man nun nur noch einen Satz von der Qualifikation für die nächste Runde entfernt, da auch eine 2:3-Niederlage zum Weiterkommen reichen würde. Dieses Ziel war dann auch nach zwei gespielten Sätzen bereits erreicht, da die Gäste im kalten Bulgarien vor einer mehr als spärlichen Zuschauerkulisse, weiterpowerten und auch den zweiten Durchgang trotz eines zwischenzeitlichen Zwei-Punkte-Rückstandes (16:18) zu ihren Gunsten entscheiden konnten.

Im dritten Satz ging es für die Baselbieterinnen nur noch darum Kräfte für das nächste Meisterschaftsspiel vom Samstag in Lugano zu sparen. So konnte auch Gabi Schottroff nach ihrer Rückenverletzung wieder etwas Wettkampfpraxis sammeln und ihre nicht verloren gegangene Stärke am Block beweisen. Nach dem 25:23 stand das Schlussresultat fest und die Spielerinnen durften sich auf eine kleine Feier im Mannschaftshotel freuen. Freuen konnte sich vor allem auch Mittelblockerin Schottroff: «Mein Einstieg ist mir gut gelungen. Schmerzen hatte ich keine mehr und punkten konnte ich auch gleich.»

Damit kommt es am 22. Januar um 19.30 in Aachen und am 5.  Februar 2020 um 20.00 zu einem Wiedersehen mit der langjährigen Sm’Aesch-Pfeffingen-Angreiferin Maja Storck, die mit ihren Ladies in Black Aachen gegen den schwedischen Vertreter aus Engelholm ebenfalls problemlos den Einzug in die nächste Runde schaffte.

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