Volleyball
Machtdemonstration von Sm’Aesch Pfeffingen zum Liga-Auftakt

Die Baselbieter Volleyballerinnen gewinnen das Meisterschafts-Auftaktspiel gegen VFM Franches Montagnes klar mit 3:0-Sätzen. Damit gelingt dem Team von Trainer Andreas Vollmer eine Reaktion auf die bittere Supercup-Niederlage gegen Neuchâtel.

Paul Ulli
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Jubel Sm'Aesch Pfeffingen

Jubel Sm'Aesch Pfeffingen

Keystone

Es war keine einfache Woche für die Spielerinnen und den Trainerstaff von Sm’Aesch Pfeffingen. Nach der überraschenden und völlig unnötigen, erneuten, vierten Niederlage in Folge in einer entscheidenden Partie gegen Neuchâtel UC, lautete das Motto: Wunden lecken, Fehlerquote minimieren und das Mannschaftsspiel weiter verbessern. In einem Testspiel vor knapp drei Wochen hatte man den gleichen Gegner klar dominiert und diskussionslos besiegt.

Dieses Szenario wiederholte sich auch an diesem späten Sonntagnachmittag in der Aescher Löhrenackerhalle. Schon nach wenigen Minuten hatte sich das favorisierte Heimteam einen Vorsprung von fünf Punkten herausgespielt (10:5). In dieser Startphase waren es vor allem Dora Grozer und die US-Amerikanerin Taylor Fricano welche die Zuspiele von Neo-Passeuse Megan Cyr im gegnerischen Feld unterbrachten.

Doch das kämpferische Team aus dem Jura liess sich nicht so schnell unterkriegen und nutzte die Un- konzentriertheiten und Fehler im Sm’Aesch-Angriff zum überraschenden Ausgleich (11:11). Doch eine Tempoverschärfung und einige Punkte von Jazmine White brachte den Gastgeberinnen nicht nur wieder den klaren Vorsprung, sondern auch gleich den Satzgewinn.

VFM-Steigerung im zweiten Durchgang

Während bei Sm’Aesch Pfeffingen im zweiten Satz die gleichen Akteurinnen auf dem Feld standen, wechselte Gästetrainer Olivier Lardier gleich auf zwei Positionen. Ex-Sm’Aesch-Spielerin Solenn Fabien und Larisa Rothenbühler kamen für Willis und Varé in die Partie und brachten vorübergehend etwas mehr Power ins Spiel. Doch nach dem 8:8 schaltete Sm’Aesch Pfeffingen einen Gang höher und Livia Zaugg und White sorgten schnell für die entscheidende Differenz und die 2:0-Satzführung.

Für den dritten Satz veränderte Sm’Aesch-Head-Coach Andreas Vollmer seine Mannschaft gleich auf vier Positionen. Für Grozer, Zaugg, Schottroff und Cyr kamen Luisa Schirmer, Monika Chrtianska, Madlaina Matter und Jung-Passeuse Annalea Maeder ins Spiel. Am Spielgeschehen änderte sich aber deshalb gar nichts, ausser die Namen in der Statistik der Punktesammlerinnen. In dieser glänzten in erster Linie die österreichische Nationalspielerin Chrtianska und Schirmer.

Nach einem 4:4 zu Beginn liess der Favorit in der Folge nichts mehr anbrennen und nach einer 18:10-Führung, jetzt mit der erst 16-jährigen Libera Livia Saladin, verwertete Fricano den ersten Matchball. Livia Zaugg war nach dem Sieg zufrieden und sagte:» Wir kannten den Gegner ja aus einem Vorbereitungsspiel und wussten, wo sie ihre Schwächen haben. Wir haben uns das Leben mit zu vielen Eigenfehlern manchmal wieder schwer gemacht und müssen deshalb unsere Fehlerquote weiter herabschrauben.»

Sm’Aesch Pfeffingen – VFM Franches Montagnes 3:0

Sätze: 25:17, 25:21, 25:21

Löhrenacker. – 350 Zuschauer. – SR Sigrist/Grellier

Sm’Aesch Pfeffingen: Zaugg, Schottroff, Fricano, Saita (Libera), Grozer, White, Cyr; Schirmer, Matter, Chrtianska, Saladin (Libera), Maeder.

Franches Montagnes: Crittenden, Willis, Dukic, Bozic, Varé, Menana, Chappate (Libera); Fabien, Gerber, Rothenbühler, Albertini, Nicolet (Libera).

Bemerkungen: Sm’Aesch Pfeffingen ohne Uiato (verletzt), VFM ohne Sciarini (verletzt), Faivet und Monnin (abwesend).

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