Fussball
Die Erwartungen an die Rückrunde der 2. Liga Inter fallen unterschiedlich aus

Die Teams aus dem Baselbiet starten unterschiedlich in die Fussball-Rückrunde der 2. Liga Inter. Während sich diejenigen in der Tabellenmitte weniger Sorgen machen müssen, liegt der FC Allschwil auf einem Abstiegsplatz.

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Kosta Diseris und Thomas Friedli (FC Laufen) hinten gegen Thomas Hersperger (FC Oberdorf) vorne, der FC Laufen schielt auf die Tabellenspitze.

Kosta Diseris und Thomas Friedli (FC Laufen) hinten gegen Thomas Hersperger (FC Oberdorf) vorne, der FC Laufen schielt auf die Tabellenspitze.

AZ

«Wir brauchen aus den ersten drei Spielen sieben Punkte», fordert Allschwil-Sportchef Laurent Longhi. In der Tat ist der FCA die einzige Mannschaft aus der Nordwestschweiz, welche nach der Hinrunde auf einem Abstiegsplatz liegt – und das schon mit 5 Punkten Rückstand auf das rettende Ufer. Dennoch fiebern die Allschwiler dem Rückrundenstart entgegen, denn das Team wurde punktuell verstärkt.

Bestes Beispiel ist der ehemalige Super-League-Akteur Sehid Sinani, der nach einem Abstecher zu Bassecourt in den Brüel zurückkehrt. Longhi erwartet einiges vom Rückkehrer: «Durch die Verpflichtung der Innenverteidiger Sinani und Majic haben wir unsere Anfälligkeit in der Defensive hoffentlich ausgemerzt. Ich bin überzeugt, dass der FCA nicht absteigt.»

Nicht absteigen will auch der FC Oberdorf, der einen Rang vor den Allschwilern über dem Strich klassiert ist. Die Oberbaselbieter haben realistische Chancen die Klasse zu halten. Die Truppe verfügt über einige technisch versierte Spieler, welche ein attraktives Spiel ausüben. Coach Roland Sorg sieht das ähnlich: «Meinem Team fehlte in der Hinrunde noch etwas die Konstanz. Es stehen eindeutig zu viele Unentschieden zu Buche. Hätten wir das eine oder andere Remis in einen Sieg ummünzen können, könnten wir die Rangliste entspannter betrachten.»

Rückrunde beruhigt angehen

Aufsteiger Therwil und Liga-Dino Liestal stehen im beruhigenden Tabellenmittelfeld. Beide Equipen sollten mit dem Abstieg im Normalfall nichts mehr zu tun haben – dürfen sich aber nicht zu sicher sein. Bei Therwil gibt es keine grossen Veränderungen. Ausser dem launischen Stürmer Ledermann wurde das Team zusammengehalten, aber es fehlt ein echter Knipser. Das finanziell klamme Liestal setzt der Mannschaft kein zu erreichendes Ziel. Trainer Sandro Kamber sagt dazu: «Wir schauen von Spiel zu Spiel.»

Tabellarisch in Richtung Tabellenspitze schielt der FC Laufen - aber nur mit einem Auge. Cheftrainer Mario Ritter erklärt: «In der Winterpause gab es einige Veränderungen im Kader. Wir beobachten jetzt, wie sich unser Team in der Rückserie schlägt, und ziehen daraus unsere Schlüsse. Nächstes Jahr wollen wir nämlich wieder ein Wörtchen um den Aufstieg mitreden können.» (sbr)