Die Mannschaft von Trainer Ranko Jakovljevic ist wieder gut in die Saison gestartet, zwar brauchte es letzten Samstag in Luzern mit dem späten Siegestreffer auch etwas Glück, aber will man zu den Topteams dazugehören, müssen auch einmal solche Spiele gewonnen werden.

Am Wochenende spielt man wieder auf heimischem Kunstrasen, was die taktische Ausrichtung der Badener vermutlich auch anders gestalten lässt. In Luzern überliessen sie das Spieldiktat mehrheitlich dem Gegner, konnten aber mit ihren schnellen Vorstössen viele Torchancen herausspielen. Zu Hause im Esp werden die Badener wieder mehr Initiative übernehmen.

Bekanntes Gesicht beim SC Buochs

Hört man den Namen SC Buochs, schwirren einem vielleicht nicht gleich Erinnerungen von grossen Fussballspielen durch den Kopf, aber die Nidwaldner sollte man nicht unterschätzen. In den letzten drei Jahren klassierten sie sich immer in den Top 5 der Gruppe.

In dieser Runde starteten sie mit einer knappen Auswärtsniederlage gegen Zug, konnten aber letzten Samstag beim Heimspiel gegen GC einen Dreier einfahren. Sie drehten wie der FC Baden einen 2:1-Rückstand in einen 3:2-Sieg. Patrik Gjidoda feierte sich in diesem Spiel als Doppeltorschütze.

Erwähnenswert ist der junge Herr auch, weil er in der Saison 2015/2016 die Fussballschuhe ein Jahr lang für den FC Baden schnürte. Als damals 20-Jähriger kam er vom SC Kriens und erzielte immerhin zehn Treffer. Auch letzte Saison lief es gut für den Offensivspieler. Er hat jedes Spiel bestritten und erzielte dabei 16 Treffer, gleichbedeutend mit Rang 2 hinter dem Delsberger Camara in der Torschützenliste von Gruppe 2.

Neubesetzung auf der Trainerbank

Auf der Trainerbank nimmt seit dieser Saison auch ein neues Gesicht Platz. Thomas Heitzmann folgt auf Selver Hodzic. Heitzmann durfte beim FC Luzern schon mit Gerardo Seoane zusammenarbeiten und sollte dementsprechend wissen, wie man eine Mannschaft erfolgreich führt.

Assistiert wird Heitzmann von Christophe Lambert und Michael Diethelm. Lambert wird aller Anschein nach als Captain auf dem Feld mittun. Der 32-Jährige gehört als Spielertrainer zu den Leistungsträgern mit den meisten Einsatzminuten in der letzten Saison und erzielt als Mittelfeldspieler auch immer wieder Tore.

Unerfreuliche Begegnungen

Die letzten Aufeinandertreffen mit dem SC Buochs gestalteten sich für die Badener unerfreulich. In Saison 2017/2018 gingen beide Spiele verloren, wobei diese Meisterschaft nicht als Gradmesser für die heutige Truppe aus dem Esp gesehen werden darf.

Damals gerieten die Limmatstädter in eine Negativspirale und erst der Trainerwechsel änderte etwas daran. Heute wirkt die Mannschaft immer eingespielter und kann auch auf Rückschläge reagieren, wie sie in Luzern bewiesen haben. Wir werden sehen, ob sie das auch diesen Samstag im Esp hinkriegt oder gar wieder so dominant auftritt, wie gegen die SR Delémont beim Saisonauftakt.