Volleyball
Zu viele Fehler entscheiden Partie

Kanti Baden gewinnt im 1.-Liga-Derby gegen Frick in drei Sätzen. Somit wahren sie ihre theoretischen Aufstiegschancen, während Frick weiter gegen den Abstieg spielt.

Luca Muntwyler
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Claudio Tommasini smasht gegen Thomas Siegrist.Alexander Wagner

Claudio Tommasini smasht gegen Thomas Siegrist.Alexander Wagner

Die Favoritenrolle war vor Beginn der Partie klar geregelt. Der VBC Kanti Baden liegt auf Platz vier der 1. Liga, während der TSV Frick mitten im Abstiegskampf steckt. Dies merkte man auch zu Beginn des Spiels. Die Fehlerquote von Frick war sehr hoch, während die Badener vor allem durch ihre Blockarbeit überzeugen konnten. Phasenweise war das Spiel ziemlich umkämpft. Doch zerstörte die Heimmannschaft ihre Hoffnungen zu häufig mit Eigenfehlern.

«Klar ist Baden stärker, doch haben wir heute das Spiel selber aus der Hand gegeben», meint Ivo Müller, Trainer der Fricktaler. Vor allem im dritten Satz, den Frick mit einer 7:1-Führung begann und doch noch klar mit 15:25 verlor. Somit ist auch das 3:0-Endresultat für Baden keine Überraschung.

Ganz zufrieden konnten auch die Badener nicht sein. «Es war zwar ein Pflichtsieg, doch haben wir heute sehr von den Fehlern von Frick gelebt. Das können wir besser», bemerkte der Badener Claudio Tommasini.

Entscheidende Endphase

Vor den letzten Partien ist noch nichts entschieden. Obwohl die Badener nur auf Platz vier liegen, haben sie noch theoretische Chancen, aufzusteigen. «Offiziell haben wir nicht den Aufstieg angestrebt, doch im Moment ist alles möglich. Zudem können wir ohne Druck aufspielen», meint Tommasini.

Eng wird es hingegen für die Fricktaler. Zwei Mannschaften müssen sich aus der 1. Liga verabschieden, vier sind noch abstiegsgefährdet. «Wir haben noch zwei Direktbegegnungen zu Hause gegen Ebikon und Willisau, die auch um den Ligaerhalt kämpfen. Das werden sehr entscheidende Spiele», erklärt Müller. Diese Partien muss Frick dann auch unbedingt gewinnen, sonst zieht sich die Schlinge langsam aber sicher ganz zu.