Faustball
STV Oberentfelden: zwei unterschiedliche Gesichter zum Saisonstart

Zum Saisonauftakt der NLA-Faustball-Hallenmeisterschaft haben die Männer des STV Oberentfelden fleissig Punkte gesammelt. Die Frauen mussten sich dagegen zweimal geschlagen geben und warten weiter auf den ersten Sieg.

Fabio Baranzini
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Die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg – im Bild Jaqueline Fedier – mussten am ersten Spieltag der Hallensaison zwei Niederlagen einstecken.

Die Frauen des STV Oberentfelden-Amsteg – im Bild Jaqueline Fedier – mussten am ersten Spieltag der Hallensaison zwei Niederlagen einstecken.

Fabio Baranzini

Aufgrund des neuen Modus in der NLA-Faustball-Hallenmeisterschaft der Männer mussten die Jungs von Trainer Christian Zbinden am ersten Wochenende gleich eine Doppelrunde mit vier Spielen austragen. Mindestens zwei Siege forderte der Mann an der Seitenlinie im Vorfeld von seinem Team. Und diese Vorgabe erfüllte der STV Oberentfelden bereits am ersten Spieltag: Gegen Elgg-Ettenhausen gewannen die Oberentfelder, die als Titelverteidiger in die Hallensaison gestartet sind, mit 3:2 und liessen kurz darauf auch noch einen ungefährdeten 3:0-Sieg gegen Jona folgen. „Der Sieg gegen Elgg war sehr knapp und kam vor allem dank der besseren Leistung in der Defensive zu Stande. Gegen das ersatzgeschwächte Jona machten wir zwar zu viele Eigenfehler, konnten aber dennoch sicher gewinnen“, bilanzierte Zbinden nach dem ersten Spieltag.

Zweiter Rang in der Tabelle

Am zweiten Spieltag warteten dann mit Wigoltingen und Widnau zwei Kontrahenten, die auf dem Papier stärker einzustufen waren als die Gegner des ersten Spieltags. Gegen Wigoltingen konnten die Oberentfelder zwar den Startsatz mit 11:6 für sich entscheiden, mussten die Partie danach aber aufgrund einiger Unsicherheiten in der Abwehr und im Zuspiel mit 1:3 verloren geben. Gegen Widnau gelang dem Team von Christian Zbinden dann die Rehabilitation. Die Oberentfelder feierten einen ungefährdeten 3:0-Sieg, wobei vor allem die ersten beiden Sätze mit 11:4 und 11:5 sehr deutlich ausfielen. „Wir sind sehr zufrieden mit der Ausbeute der ersten Doppelrunde, vor allem wenn man berücksichtigt, dass wir beim Service noch sehr viel Potenzial haben“, so Zbinden, der mit seiner Mannschaft derzeit auf Platz zwei der Tabelle rangiert.

Fehlstart der Frauen

So erfreulich der Start des Männerteams war, so sehr missriet derjenige der Frauen. Die Oberentfelderinnen begannen gegen Embrach zwar mit einem 11:8-Satzgewinn, produzierten danach aber zu viele Fehler und mussten sich mit 1:3 geschlagen geben. „Uns fehlte das nötige Feuer und die Aggressivität. So mussten wir immer einem Rückstand hinterherlaufen“, so Trainer Benjamin Marti-Suter. Nach der Auftaktniederlage wollten sich die Oberentfelderinnen – ihres Zeichens immerhin Vize-Schweizermeisterinnen in der Halle – gegen das junge Team aus Diepoldsau rehabilitieren. Doch das gelang nicht. Zwar konnte der STV Oberentfelden-Amsteg einen 1:2-Satzrückstand noch ausgleichen, musste dann allerdings den Entscheidungssatz mit 11:6 den Ostschweizerinnen überlassen. „Wir begingen viel zu viele unnötige Fehler und wirkten teilweise wie blockiert“, analysierte Marti-Suter den Saisonauftakt seiner Mannschaft und fügt hinzu: „Wenn wir den Finalevent erreichen wollen, dann muss eine grosse Leistungssteigerung her.“