Handball NLB

Städtli 1 gewinnt (nur) eine Halbzeit und verliert gegen Suhr Aarau

In Halbzeit 2 konnte nicht mehr gerettet werden, was vorher verbockt wurde. Baden musste den Sieg dem HSC Suhr Aarau überlassen (Symbolbild).

In Halbzeit 2 konnte nicht mehr gerettet werden, was vorher verbockt wurde. Baden musste den Sieg dem HSC Suhr Aarau überlassen (Symbolbild).

In einer intensiven Partie setzt sich der klare Favorit knapper als erwartet durch. Baden scheitert an seinen ersten 30 Minuten und am starken Schlussmann vom HSC Suhr Aarau und verliert mit 24:28 (7:14).

Aargauer Derbys sind in der Nationalliga B keine Seltenheit. Einigermassen aussergewöhnlich ist es aber schon, wenn zwei Teams aufeinandertreffen, die einander so gut kennen wie Städtli 1 und Suhr Aarau: Kaum ein Spieler ohne Westaargauer Vergangenheit stand am Sonntag in der gut besuchten Aue auf dem Feld.

Ob das der Grund für die Badener Blockade in den ersten 30 Minuten war? Der Respekt vor den grossen Namen oder der Vorsatz, es besonders gut zu machen? Jedenfalls vergingen geschlagene acht Minuten, bis Städtli 1 den ersten Treffer landete. Und in den folgenden 22 Minuten mühte man sich meist vergeblich ab, die kompakt stehende HSC-Abwehr zu überwinden. 7:14 zur Pause – Suhr Aarau steuerte einem einfachen Sieg entgegen.

Wie ausgewechselt in die zweite Halbzeit

Weit gefehlt. Städtli 1 war in der Garderobe aus seiner Schockstarre erwacht und hatte auch gleich den übermässigen Respekt dort gelassen. Plötzlich sah sich Suhr Aarau mit einer viel aufsässigeren Badener Abwehr konfrontiert, die Ball um Ball eroberte.

Und Steven Larsson (12/21) zeigte, was sich Baden damals von seinem Transfer erhofft hat. Seine Treffer brachten Städtli wieder auf Tuchfühlung heran und sorgten mit dafür, dass sich das Team von Björn Navarin die zweite Halbzeit gutschreiben konnte.

Starker Rückhalt im Tor von Suhr Aarau

Dass es schliesslich doch nicht gereicht hat, lag zum einen an der Sieben-Tore-Hypothek der ersten Halbzeit und zum anderen am starken Schlussmann auf der Gegenseite: HSC-Goalie Martin Pramuk hielt seinem Team die aufsässigen Städtlianer mit zahlreichen Big Saves vom Leibe und konnte sich schliesslich eine starke 47-Prozent-Quote gutschreiben lassen.

Meistgesehen

Artboard 1