Gigathlon

Simulation für den «Ernstfall»: 20 Kilometer Lauftraining

Marie-Christine Andres nach ihrem Trainingslauf.

Marie-Christine Andres nach ihrem Trainingslauf.

Marie-Christine Andres wird für das Regionalsport-Team der AZ Medien zweimal die Laufstrecke unter die Füsse nehmen. Hier erzählt sie von ihrem Training von Zurzach nach Waldshut und zurück.

Vor 48 Stunden habe ich meinen ersten längeren Lauf, sozusagen eine Simulation des «Ernstfalles», absolviert. Begleitet und tatkräftig unterstützt von meinem Vater auf dem Mountainbike. Während der 20 Kilometer entlang des Rheins von Zurzach nach Waldshut und zurück, mit ein paar Abstechern in den Wald - und entsprechenden Höhenmetern - hat er mir immer wieder den Bidon gereicht, die aktuelle Laufgeschwindigkeit und die momentane Herzfrequenz verkündet. Fazit: Der Puls war hoch, das Tempo (noch) nicht...

Am Gigathlon werde ich am Samstag von Sissach nach Olten, und am Sonntag von Rothrist nach Oensingen laufen. Das sind 24 und 28 Kilometer, mit 750 und 370 Höhenmetern. Ich habe nach der Geburt meiner zweiten Tochter Ende Februar erst vor kurzem wieder mit dem Lauftraining begonnen und muss schon noch ein bisschen Gas geben, um in vier Wochen so richtig fit zu sein. Lange laufen werde ich wahrscheinlich schon können, das Problem wird eher das Tempo sein. Laufe ich nämlich allein, falle ich gerne in meinen «Trott», in dem ich ewig laufen könnte - aber eben nie ankomme. Deshalb lege ich in der verbleibenden Zeit den Schwerpunkt auf Läufe im (voraussichtlichen) Wettkampftempo. Und auch ein paar Höhenmeter werde ich einzubauen versuchen. Der Lägerenhang ist ja nicht weit von meiner Haustür entfernt.

Nach dem gestrigen Trainingslauf bleibt aber eine Sorge: Die Oberschenkel brennen, im Kreuz zieht es, die Fussgelenke knacken. Müsste ich heute wieder so weit rennen, ich weiss nicht, ob das ginge... Am Gigathlon wird es irgendwie gehen müssen!

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