Fussball

Mario Eggimann zurück zu Aarau? «Als Spieler ist er bei uns kein Thema»

Der FC Aarau befindet sich auf der Suche nach einem routinierten Innenverteidiger. Ein möglicher Namen: Mario Eggimann. Doch der Transfer scheint immer unwahrscheinlicher, Eggimann soll erst nach dem Karriereende zum FCA zurückkehren.

35 Tore kassierte der FC Aarau in der Hinrunde der Saison 2013/14 – deutlich zu viel. Die Vereinführung befindet sich nun auf der Suche nach einem Mittel gegen die löchrige Defensive. Auf dem Radar: Ein erfahrener Innenverteidiger.

Mitte Dezember reisten Verantwortliche des FCA nach Berlin, um mit dem ehemaligen Aarauer Mario Eggimann Kontakt aufzunehmen. Eggimann zurück zu seinem Juniorenverein? Laut «Blick» bleibt die Verpflichtung des 32-Jährigen ein Traum. Grund: Er sei zu teuer.

Stammspieler in der 2. Bundesliga

«Wir orientierten uns bei Mario, ob er sich nach seiner Zeit bei Union Berlin eine Funktion bei Aarau vorstellen könnte», erklärt Sportchef Urs Bachmann, «als Spieler ist er aber kein Thema.» Auch deutsche Medien glauben nicht, dass der Routinier Berlin nach nur einem halben Jahr bereits wieder verlässt.

Der Aargauer gehört beim Vierten der 2. Bundesliga zu den Stammkräften und spielte am Samstag nach einer längeren Verletzungspause durch. Bei seinem Auftritt beim 4:2 gegen Arminia Bielefeld erzielte der Abwehrhüne prompt ein Tor und erntete dafür viel Lob von Trainer Uwe Neuhaus.

Auch bei seinen vorherigen Arbeitsgeber Karlsruhe und Hannover gehörte Eggimann zu den Leistungsträgern und stieg gar zum Captain auf.

Laut «Blick» soll Eggimann auch beim überraschenden Tabellenzweiten Luzern ein Thema sein. Die Verträge mit den Verteidiger Tomislav Puljic und Florian Stahel laufen nämlich aus. Puljic soll jetzt bei Aarau im Gespräch sein. Die Wirren und Irren des Transfermarkts sind also in vollem Gange. (rom)

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