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Ein schöner Schritt vorwärts: Der STV Baden gewinnt gegen Biel klar mit 33:23

Der STV Baden im Angriff: Die Badener gewinnen mit 33:23.

Der STV Baden besiegt Biel zu Hause klar. Biel blieb oft an der Badener Verteidigung hängen oder kam nicht an Torhüter Marco Wyss vorbei. Die beiden Neuzugänge tragen ebenfalls einiges zur überzeugenden Leistung bei.

Das hat es diese Saison noch nicht gegeben: Die Badener Bank ist derart gut bestückt, dass beim Anpfiff weniger dort Platz nehmen als am Einlaufen teilgenommen haben. 

Und die, die auf dem Mannschaftsblatt berücksichtigt wurden, legten sich von Beginn weg voll ins Zeug: Geschlagene elfeinhalb Minuten dauerte es, bis sich die beherzt anrennenden Bieler den zweiten Treffer gut schreiben lassen konnten.

Entweder blieben die Gäste in der Verteidigung hängen oder scheiterten am glänzend aufgelegten Marco Wyss im Badener Tor, der es schliesslich auf eine bärenstarke 53-Prozent-Quote bringen sollte.

Die 320 Zuschauer in der Badener Aue stellten sich schon auf ein eigentliches Schaulaufen des Heimteams ein, als das Spiel plötzlich weniger durch schöne Spielzüge als durch Zweiminutenstrafen gegen Städtli 1 geprägt wurde. Es sollten in den 60 Minuten nicht weniger als elf Stück sein: Neun gegen Baden und zwei gegen Biel.

Die fast ständige Überzahl in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit brachte die Bieler halbwegs ins Spiel zurück – dafür war die Luft aus der Begegnung erstmal draussen. Mehr als ein 17:12 zu Pause lag da nicht drin.

Neuzugänge überzeugen

Erfreulicherweise gewann die Partie in der zweiten Halbzeit wieder deutlich an Tempo und Qualität. Baden legte vor und baute den Vorsprung mal mehr, mal weniger aus. Und auch als Biel zwischenzeitlich einmal bis auf drei Tore herankam, bestanden am Ausgang der Partie nie Zweifel.

Baden machte den Eindruck, jederzeit ein Brikett mehr aufzulegen zu können und zeigte unter dem Strich eine überzeugende Leistung, die ohne weiteres auch einen höheren Sieg verdient hätte.

Besonders erfreulich: Die beiden Neuzugänge Jonathan Knecht und Malvin Patzack haben sich schon sehr gut ins Badener Spiel eingefügt und heben es defensiv wie offensiv auf einen neuen Level. Wo der liegt, wird die nächste Partie zeigen: In Stäfa gegen Stäfa – das sich mit der Auswärtsniederlage in Möhlin als nicht unschlagbar erwiesen hat.

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