FC Aarau

Drei Erkenntnisse nach Coup in Genf: Stürmende Verteidiger, ein historischer Sieg und ein Schreckmoment

Jubel beim FC Aarau nach dem Coup in Genf.

Jubel beim FC Aarau nach dem Coup in Genf.

Nach dem 2:1-Sieg gegen Servette bleibt der FC Aarau im Rennen um den Barrage-Platz. Am nächsten Samstag kommt es zum Direktduell gegen Lausanne (Anpfiff im Brügglifeld: 20 Uhr).

Mit einem Sieg können die Aarauer den Rückstand auf die Waadtländer auf zwei Punkte verkürzen. Nachfolgend drei Erkenntnisse aus dem Spiel der Aarauer in Genf gegen Leader Servette, dass sie dank einer starken Schlussphase und Toren von Gianluca Frontino und Nicolas Schindelholz mit 2:1 gewonnen haben. 

Schreckmoment Giger. Ein Rückblick auf das Abschlusstraining des FC Aarau im Brügglifeld am Tag vor dem Spiel in Genf gegen Servette: Von einem Moment auf den andern geht bei Raoul Giger nichts mehr. Der Rechtsverteidiger muss die Trainingseinheit abbrechen. «Ich war vom Kopf bis zur Hüfte blockiert und konnte mich kaum noch bewegen», blickt Giger zurück. So war bis kurz vor dem Anpfiff der Partie im Stade de Genève unsicher, ob Giger einsatzfähig ist oder nicht. Nach dem Einlaufen war klar: Der 21-jährige Rechtsverteidiger kann spielen und zeigte schliesslich eine ansprechende Leistung.

Raoul Giger im Zweikampf mit Dennis Iapichino.

Raoul Giger im Zweikampf mit Dennis Iapichino.

Stürmende Verteidiger. 55 Tore hat der FC Aarau in den bisherigen 31 Spielen erzielt. Nur zwei von diesen 55 Treffern gehen auf das Konto eines Abwehrspielers. Allerdings sind es zwei wichtige Treffer: Nicolas Bürgy war in der Rückrunde beim 1:0-Sieg in Winterthur der einzige FCA-Torschütze. Und Nicolas Schindelholz erzielte den Siegestreffer beim 2:1-Sieg gegen Servette am vergangenen Samstag. Mal schauen, ob es im Schlussspurt dieser Saison noch ein drittes Tor eines Verteidigers geben wird.

Jubel beim FC Aarau nach Nicolas Schindelholz' Siegtreffer.

Jubel beim FC Aarau nach Nicolas Schindelholz' Siegtreffer.

Ein historischer Sieg. Der FC Aarau musste mehr als 22 Jahre auf einen Auswärtssieg in Genf warten. Es war am 1. Dezember 1996, als Patrick De Napoli und Sasa Ciric den FCA im alt-ehrwürdigen Stade de Charmilles zu einem 2:1-Erfolg schossen. Nun hat es also wieder geklappt. Nach zwei Niederlagen und einem 3:3 im Brügglifeld in der Rückrunde war es Aaraus erster Sieg gegen Servette in dieser Saison. Apropos erster Sieg: Gegen den nächsten Gegner Lausanne gab es in dieser Saison drei Unentschieden (1:1, 2:2, 0:0). Soll der Flirt des FC Aarau mit der Barrage weitergehen, muss gegen die Waadtländer ein Sieg her.​

Highlights Servette-Aarau (28.04.2019)

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Autor

Ruedi Kuhn

Ruedi Kuhn

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