Handball

Die Zündschnur in Baden ist trocken

Der STV Baden will am Samstag die Kreuzlinger Angriffe erfolgreich stoppen. (Archivbild)

Der STV Baden will am Samstag die Kreuzlinger Angriffe erfolgreich stoppen. (Archivbild)

Wenn Städtli am Samstag in der Aue um 18.00 Uhr auf den HSC Kreuzlingen trifft, geht es für das Heimteam nicht zuletzt darum, sich für die diskrete Leistung im Hinspiel zu rehabilitieren.

«Nasse Zündschnur am Bodensee» – das war im September 2014 aus Badener Sicht das Fazit des völlig verkorksten Auswärtsspiels in der Egelsee-Halle in Kreuzlingen: Städtli bekam eine Halbzeit lang kein Bein auf den Boden und schaffte es trotz grossem Kampf nicht mehr, die Partie zu drehen.

Das Badener Unvermögen spülte die Kreuzlinger in der NLB-Tabelle auf den Spitzenplatz, während sich Städtli erstmal im Mittelfeld wiederfand.

Veränderte Situation

In der Zwischenzeit hat sich viel getan. Während die jungen Wilden von Trainer Björn Navarin Tritt gefasst haben und zum Team der Vorrunde gereift sind, haben die Handballer vom Bodensee seit dem Septemberhoch zum Tauchgang angesetzt und belegen aktuell Rang 11 – weit entfernt von der Tabellenspitze und unangenehm nahe bei der Relegationszone.

Das Ziel der Kreuzlinger für die Rückrunde ist damit klar: Weg vom Strich, wieder nach oben! Mit der Umsetzung des Vorsatzes hapert es aber noch. Während Baden im ersten Spiel 2015 einen Start nach Mass hinlegte, setzte es für den HSC gegen Yellow Winterthur gleich eine deutliche Niederlage ab (O-Ton HSC-Spielbericht: «Wie die Maus vor der Schlange»).

Favoritenrolle liegt bei Baden

Die einen im Höhenflug, die anderen noch mehr unter Druck: Wie die Favoritenrolle am Samstag verteilt ist, braucht nicht diskutiert zu werden. Das aktuell drittplatzierte Städtli 1 kann im Hexenkessel Aue auf ein eingespieltes Kader und ein lautstarkes Heimpublikum zählen, während Kreuzlingen seit Dezember auf die Teamstützen Oliver Schoof und Jochen Schäfer (Abgang aus beruflichen Gründen) verzichten muss.

Den Fehler, die Bodensee-Truppe zu unterschätzen, wird Baden aber sicher nicht machen. Und die Aussicht auf Wiedergutmachung bei den damals mitgereisten Fans dürfte den wilden Jungen zusätzlichen Schub verleihen!

Am Samstag gibt es Gratis-Eintritt – wie an allen Badener Heimspielen dieser Saison.

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