Volleyball NLA

Die Fricktaler von Smash 05 wollen den Ligaerhalt früh sichern

Bereit für die neue Saison: Das Kader von Smash 05 Laufenburg-Kaisten.

Bereit für die neue Saison: Das Kader von Smash 05 Laufenburg-Kaisten.

Der alte Cheftrainer Mario Stipkov ist in Afghanistan und der neue Passeur Aleksandar Petkov kommt vom Meister Österreichs. Bei Smash 05 Laufenburg-Kaisten hat sich einiges verändert. Das Ziel in der neuen NLA-Saison bleibt aber dasselbe wie immer.

Laufenburg-Kaistens achter Schlussrang aus der Vorsaison ist in zweierlei Hinsicht aufschlussreich. Einerseits war es die beste Platzierung seit dem Aufstieg in die NLA. Das spricht für einen steten Fortschritt. Trainer Marc Fischer streicht hervor, dass es nicht nur rangmässig, sondern vor allem «auch spielerisch die beste Saison der Vereinsgeschichte» war. Andererseits zeigt dieser achte Rang aber auch, dass es für einen Verein wie Laufenburg-Kaisten alles andere als selbstverständlich ist, die nunmehr fünfte Saison in Folge im Konzert der Grossen in Angriff zu nehmen. Die Fricktaler haben sich in der NLA als wahre Überlebenskünstler erwiesen.

Auf-/Abstiegsrunde vermeiden

Am Ziel Ligaerhalt ändert sich auch in dieser Saison nichts. «Diesen wollen wir so früh wie möglich erreichen», sagt Fischer. Im Idealfall wäre dieses Ziel mit einem sechsten Rang nach der Qualifikation erfüllt. Dann stünde Laufenburg-Kaisten erstmals in den Playoffs. «Das wird zwar sehr schwierig, aber wir versuchen es», sagt Fischer. Wahrscheinlicher ist hingegen ein Rang zwischen 7 und 10 und damit die Playouts. In diesem Fall lautet das Ziel: Vermeiden der Ränge 9 und 10, denn diese Teams müssen gegen die beiden besten B-Ligisten in die Auf-/Abstiegsrunde.

Cheftrainer Stipkov in Afghanistan

Stark verändert hat sich das Team. Der Vertrag mit Cheftrainer Mario Stipkov wurde nicht verlängert. «Unterschiedliche Vorstellungen», heisst es dazu. Der Kroate trainiert nun die Nationalmannschaft Afghanistans. Mit Marc Fischer übernimmt sein bisheriger Assistent die Leitung. Fischer kennt den Verein in- und auswendig. In der NLA-Historie des Vereins gehörte er stets zum Trainerstab. Im Februar hat der 30-Jährige das Trainer-A-Diplom gemacht. An seine Seite holte er Seymen Gökdemir, der während dreier Jahre die Frauen und die U23 von Volley Fricktal trainierte.

Kaspar Bürge nach Lugano

Nicht mehr zum Kader gehört Kaspar Bürge. Der Captain und Passeur wechselt zu Meister Lugano. «Ein Verlust», wie Fischer sagt, «aber ich kann ihn verstehen. In Lugano kann er um den Titel und in der Champions League spielen.» Der polnische Mittelangreifer Marcin Malicki hat zu Rivale Schönenwerd gewechselt. Spieler wie Jefferson Bellaguarda, Bruno Essig und Ramon Kasper treten kürzer oder sind zurückgetreten. Der wichtigste Neuzugang heisst Aleksandar Petkov. Der bulgarische Passeur wechselt vom österreichischen Meister Aich/Dob ins Fricktal.

Beachvolleyballer Roman Sutter wird wie schon sein Bruder Andy das Team unterstützen. Die anderen Neuverpflichtungen kommen aus der Region oder dem eigenen Junioren-Bereich. «Ich wehre mich gegen die Aussage, dass wir schwächer als im letzten Jahr sind», sagt Fischer, «wir haben einen routinierten Profi als Passeur geholt. Das Team ist zwar jünger, verfügt insgesamt über weniger Erfahrung, aber ich glaube an unsere Qualität.»

Laufenburg-Kaisten startet am Samstag in Lausanne in die Meisterschaft. Das erste Heimspiel erfolgt am 27. Oktober mit dem Derby gegen den TV Schönenwerd.

Meistgesehen

Artboard 1