Im Sommer 2005 verpflichtete der FC St. Gallen einen neuen argentinischen Innenverteidiger: Juan Pablo Garat. Es waren die ersten Schritte, die der damals 22-Jährige in der Super League und im Schweizer Fussball machte. Nun streift sich der mittlerweile 35-jährige Routinier das Trikot des FC Baden über – und trifft im dritten Heimspiel der Esp-Truppe auf einen altbekannten Klub.

In der siebten Runde der 1.-Liga-Meisterschaft treffen Garat und der FCB im Esp auf die 2. Mannschaft des FC St. Gallen. «Für mich ist es immer etwas Besonderes, gegen den FC St. Gallen zu spielen», erklärt der Argentinier. «Aber auf dem Feld erinnere ich mich nicht daran. Ich möchte nur gewinnen», fügt er schmunzelnd an. Die Partie findet am Samstag, 15. September, um 16 Uhr statt.

Erste Station FC Aarau

Nach zwei Stationen im Ausland wechselte Garat zurück in die Schweiz zum FC Aarau. Dort spielte er die letzten sieben Jahre und sammelte dabei Erfahrungen in der Super League und der Challenge League. Der Schweiz blieb er stets treu, den Kanton hat er seither nicht mehr gewechselt. Für den FCB war der Transfer des 35-Jährigen ein Glücksfall.

Als Routinier und Mentor passt Garat bestens in die junge und talentierte Badener Mannschaft. Seine Rolle nimmt er dabei äusserst gerne ein. «Es macht mich glücklich, jungen Spielern zu helfen, sich zu verbessern», erklärt der Innenverteidiger, der neben dem Platz auch als Defensiv-Trainer bei den Junioren engagiert ist.

Die junge Badener Equipe ist mit defensiver Stabilität, viel Spielfreude und Selbstvertrauen in die Saison gestartet. Dabei reihte die Esp-Truppe Sieg an Sieg. In der sechsten Runde gab es in Gossau das erste Unentschieden. Trotzdem beträgt das Polster des Leaders auf die ersten Verfolger noch drei Punkte.

Einer dieser Verfolger ist der FC St. Gallen U21. Auch die Ostschweizer zeigten zu Beginn der neuen Meisterschaft starke Leistungen und haben sich in der Spitzengruppe etabliert. Zuletzt überzeugten die St. Galler beim 4:3-Sieg gegen Kosova.

 Samstag, 15. September, 16 Uhr, Esp, Baden-Dättwil.