Gigathlon

Der Ausflug ins Paradies beginnt in Sargans

Roman Würsch bei der Pflege seiner Inlineskates

Roman Würsch bei der Pflege seiner Inlineskates

Roman Würsch nimmt für das Team «Power von A bis Z» die 88 Kilometer lange Inlineskatesstrecke auf sich. Er bringt viel Gigathlon-Erfahrung mit und ist grosse eine Unterstützung für das ganze Team.

Für den Inline-Skater beginnt ein erfolgreiches Training mit der Kontrolle und Pflege der Rollen, beziehungsweise der Kugellager - und der Konsultation eines zuverlässigen Niederschlagradars. Weil (drittens) nicht alle Regionen über ein auch für Inline-Skater vernünftiges Radwegnetz verfügen, lohnt sich zuweilen ein Ausflug ins Paradies.

Das Paradies für Inline-Skater beginnt in Sargans, oder spätestens in Trübbach und endet in St. Margrethen. Die rund 50 Kilometer offerieren praktisch ungehindertes Gleiten entlang des Rheins und sind zum Jauchzen geil. Um das Glück nicht zu stark zu strapazieren habe ich die Variante Süd-Nord gewählt - Nord-Süd birgt das nicht zu unterschätzende Föhnrisiko.

Immerhin haben Rücken, Abduktoren und Oberschenkelmuskulatur die Trainingsfahrt überstanden. Immerhin werden diese Muskelpartien wöchentlich zwei Mal trainiert. Dazu kommen die Stabilitätsübungen mit dem Gummiband und instabiler Unterlage, um das ruhige Gleiten zu ermöglichen.

Zwei Tage vor dem Ausflug ins Skater-Paradies quälte ich mich durch den Aargau, genauer gesagt, von Würenlos nach Seon. Dass auf dieser Fahrt Täler und damit Abfahrten und Steigungen zu überwinden sind, war mir schon klar, aber wenn Radweg einfach enden, mag das für die Gümmeler ein lösbares Problem sein - Skater werden dann zu Freiwild für Autofahrer. Ok, es ist ein besserer Trainingseffekt zu erwarten, wenn der Belag etwas mehr Rollwiderstand bietet, aber das Gefühl dabei ist trotzdem nicht so toll.

Ganz Folgenlos sind die beiden Husarenritte nicht geblieben: etwas aufgescheuerte und gereizte Schienbeine auf Höhe des Schuhrandes - ach ja und ein Quetschwunde knapp hinter dem Haaransatz an der Stirne, aber das ist eine andere Geschichte, die nichts mit den Skates zu tun hat.

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