Challenge League
Gesperrt und doch auf der Bank: Darum darf Stephan Keller den FCA in Thun coachen

Im bislang wichtigsten Spiel der Saison am Freitagabend in Thun (ab 20 Uhr im AZ-Liveticker) müssen die drittplatzierten Aarauer nicht auf ihren Trainer verzichten. Das hat einen einfachen Grund.

Sebastian Wendel
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Stephan Keller (links) darf in Thun seine Mannschaft von der Seitenlinie aus unterstützen.

Stephan Keller (links) darf in Thun seine Mannschaft von der Seitenlinie aus unterstützen.

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Gesperrt von der Liga - und doch sitzt Aaraus Stephan Keller am Freitagabend in der Thuner Stockhorn-Arena auf der Trainerbank. Wie das geht? Der FC Aarau hat am Freitagvormittag fristgerecht Rekurs eingelegt gegen das Urteil des Disziplinarrichters, der Keller wegen der Balljungen-Affäre nach dem GC-Spiel für eine Partie sperren will.

Durch die Rekursreinreichung erhält das Urteil aufschiebende Wirkung, bis die nächsthöhere Instanz, der Präsident der Disziplinarkommission, das endgültige Urteil gefällt hat. Heisst: Keller darf den FCA gegen Thun vor Ort coachen. Das zu erreichen, war auch der Hintergedanke bei der Rekurseinreichung: Im bis dato wichtigsten Spiel der Saison auf den Coach zu verzichten, wollten die Aarauer unbedingt vermeiden. Die Erfolgsaussichten des Rekurses dürften hingegen klein sein.

Im neuen FCA-Talk diskutieren die AZ-Reporter die Sperre gegen Trainer Keller:

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