Mümliswil

Neue Gemeindeschreiberin im Amt

Gemeindepräsident Kurt Bloch stellte an der letzten Sitzung die neue Gemeindeschreiberin Melinda Hüsler vor.

Gemeindepräsident Kurt Bloch stellte an der letzten Sitzung die neue Gemeindeschreiberin Melinda Hüsler vor.

Der Mümliswiler Gemeinderat unterstützt die Vorschläge der Beschaffungskommission für zwei neue Feuerwehrfahrzeuge.

Seit 1. Oktober hat die neue Gemeindeschreiberin Melinda Hüsler (*1998) ihre Arbeit im 40-Prozent-Pensum auf der Gemeindeverwaltung Mümliswil aufgenommen. Hüsler wohnt in Olten und sammelte vorher Berufserfahrungen auf der Stadtverwaltung von Olten und der Gemeindeverwaltung von Egerkingen. Gemeindepräsident Kurt Bloch stellte sie dem Rat vor und wünschte guten Start auch als Protokollschreiberin an den Gemeinderatssitzungen.

Bloch teilte mit, dass ab sofort jedermann seinen Zu-, Um- und Wegzug rund um die Uhr bequem online bei der Gemeindeverwaltung Mümliswil-Ramiswil melden kann. Den passenden Link findet man auf der Gemeinde-Homepage.

Intensive Sichtung der Offerten

Die Mümliswiler Feuerwehr benötigt ein neues Tanklöschfahrzeug sowie ein Mehrzweckfahrzeug. Marco Millonig, künftiger Feuerwehrkommandant von Mümliswil, stellte dem Gemeinderat das Vorgehen der speziell eingesetzten Beschaffungsgruppe für diese Fahrzeuge vor. Vier Lieferanten haben offeriert, welche die Bedürfnisse der Mümliswiler Feuerwehr abdecken würden. Nach gründlicher Sichtung aller Offerten sei die Arbeitsgruppe zum Schluss gekommen, dass man mit einer Beschaffung beider Fahrzeuge einer bestimmten Firma am besten fahre, erklärte Millonig.

Im infrage kommenden TLF hätten ein Fahrer, ein Beifahrer und sechs Mann Besatzung Platz. Völlig überzeugt war man von der Trittbrettlösung dieses Fahrzeuges, der modernen Pumpe und dem Wassertank mit 2400 Litern. Im Mehrzweckfahrzeug habe ein Fahrer, ein Beifahrer und vier Mann Besatzung Platz. Dieses werde mit variablem Material bestückt, über welches man mittels einer Hebebühne gelange. Für das TLF müsse man mit Kosten in der Höhe von 386 000 Franken rechnen, das Mehrzweckfahrzeug koste rund 189 000 Franken. Die Firma gebe zudem 8000 Franken Rabatt, weil man gleich zwei Fahrzeuge kaufe. Sowieso sei der Preis viel tiefer als ursprünglich angenommen, sagte Millonig. «Als wir vor einem Jahr mit dem Planen begonnen hatten, rechneten wir noch mit Gesamtkosten in der Höhe von 690 000 Franken. Jetzt werden es brutto rund 575 000 Franken sein, abzüglich für beide Fahrzeuge rund 200 000 Franken oder 35 Prozent der Kosten an Subventionen der Gebäudeversicherung, mit denen gerechnet werden kann.» Die Gemeinderatsmitglieder bedankten sich bei der Beschaffungsgruppe für die grosse und exakte Evaluation und beschlossen einstimmig, den vorgelegten Antrag zum Kauf dieser Fahrzeuge der Gemeindeversammlung zu unterbreiten.

Seit der Pensionierung des Mümliswiler Arztes Max Baur verfügte die Gemeinde über keinen Schularzt mehr. In der Person von Pascal Baschung konnte man nun einen kompetenten Nachfolger finden. Der Gemeinderat stimmte diesem Geschäft zu und genehmigte gleichzeitig das neue Reglement über den schulärztlichen Dienst zuhanden des Departements des Innern.

Schulhaus Rank unter Denkmalschutz?

Die Gemeinde hat beschlossen, im Schulhaus Rank, welches Baujahr 1907 aufweist, den ursprünglichen Terrazzo-Steinboden, der heute mit einem Natursteineppich bedeckt ist, wieder sichtbar zu machen. Dazu hat der Gemeindepräsident den kantonalen Denkmalpfleger Stephan Blank eingeladen, um ihn nach seiner Meinung zu fragen. Blank unterstützt das Vorhaben, berichtete Bloch und stellte in Aussicht, dass sich die kantonale Denkmalpflege mit einem kleineren Beitrag an den Kosten beteiligen würde. Im Zusammenhang mit dem künftigen Fensterersatz kam die grundsätzliche Frage auf, ob es sinnvoll wäre, das im Heimatstil gebaute Schulhaus gesamthaft unter Denkmalschutz zu stellen. So könnte man in den Genuss grösserer Subventionen der Denkmalpflege kommen. Der Gemeinderat diskutierte diesen Sachverhalt und stellt sich grundsätzlich hinter dieses Ansinnen. Allerdings müsste vorab detailliert geklärt werden, ob und was im Innern des Gebäudes nach Unterschutzstellung noch baulich machbar wäre. Der Gemeindepräsident wird dieses Thema weiterverfolgen.

Fränzi Zwahlen-Saner

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