Matzendorf
Langfristige Finanzplanung ist für Matzendorf ein Gebot der Stunde

Der Matzendorfer Gemeinderat beschäftigt sich bereits mit den künftigen Budgets und bewilligt einen weiteren Kindergartenraum.

Sara Liechti
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Der jetzige Kindergarten in Matzendorf ist zu eng geworden

Der jetzige Kindergarten in Matzendorf ist zu eng geworden

SZ-Archiv

Zu Beginn der letzten Gemeinderatssitzung in Matzendorf wurden alle Kommissionspräsidenten sowie die Finanzplanungskommission zu einer Kickoff-Sitzung eingeladen. Der externe Finanzberater, Markus Zürcher, zeigte die Notwendigkeit auf, den Budgetierungsprozess etwas vorzuverlegen, um genügend Zeit für diesen Prozess zu schaffen.

Bei den Investitionen gilt aktuell noch immer das Fünf-Jahres-Spektrum. Eine langfristige Investitionsplanung soll losgelöst vom Budgetprozess erarbeitet werden, denn es stehen vielen Investitionen an, die teils schon öfters hinausgeschoben wurden. Daher sei es wichtig, alles aufzulisten, zu gewichten, um in Zukunft noch besser planen zu können. Zürcher wird mit seiner Erfahrung die Gemeinde Matzendorf im gesamten Finanzbereich weiterhin unterstützen.

Pflege des Müliweiher geht weiter

2015 wurde der Müliweiher durch den Naturpark Thal künstlich angelegt. Die Kosten für die Pflege des Weihers belaufen sich jährlich auf rund 2000 Franken. Die Hälfte dieser Kosten wird der Naturpark Thal übernehmen. Die Umweltkommission unterstützt den Antrag, die restlichen 1000 Franken zu übernehmen, weil damit die Biodiversität gefördert wird. Der Gemeinderat hat diesem Antrag stattgegeben. Die Pflege wird durch den Naturpark Thal wahrgenommen.

Der Ressortverantwortliche Öffentliche Bauten/Planung, Manfred Niggli, informierte über den Bericht des Bundesamtes für Umwelt, bafu, welcher nach einer Begehung der öffentlichen Plätze der Gemeinde zugestellt wurde. Aufgrund dieses Berichtes wurde schon Nigglis Vorgänger aktiv und holte Offerte zur Behebung diverser Mängel ein. Nun hat sich Niggli dieses Berichts angenommen.

Es haben Begehungen stattgefunden und nun liegen zwei aktuelle Offerten vor. Dabei geht es hauptsächlich um fehlende Handläufe und Absturzsicherungen im öffentlichen Raum. Diese Instandstellungen wurden mit 35'000 Franken budgetiert. Der Gemeinderat genehmigte die Auftragserteilung an die Gebr. Kissling AG in Kestenholz. Das Budget kann eingehalten werden.

Weiterer Kindergartenraum wird nötig

Aufgrund der erfreulich hohen Schülerzahlen, muss für das kommende Schuljahr ein zweiter Kindergarten geschaffen und eine weitere Lehrperson eingestellt werden. Der neue Kindergarten findet im Untergeschoss des Pfarreiheims, im bisherigen Musikzimmer, Platz. Um diesen Raum einzurichten, muss Mobiliar und anderes beschafft werden.

Hierfür wurde ein Betrag von knapp 10'000 Franken genehmigt. Zudem soll der bisherige Kindergarten saniert werden. Noch im alten Schuljahr wird der Kindergarten vorübergehend ins Untergeschoss in den neuen Kindergarten ziehen, damit mit den Sanierungsarbeiten noch vor den Sommerferien begonnen werden können.

Dem Gemeinderat liegt ein Antrag des Ferienpass vor, auch Der Gemeinderat sprach eine Kostenbeteiligung am Ferienpass von 500 Franken. Die Rechnungsgemeindeversammlung findet am 28. Juni statt.