Westumfahrung Solothurn

Tankwagen verliert Teil seiner flüssigen Ladung – Autobahnausfahrt gesperrt

Der Lenker bemerkte nicht, dass er Flüssigkeit verloren hatte.

Der Lenker bemerkte nicht, dass er Flüssigkeit verloren hatte.

Vor einer Ampel auf der Westumfahrung bei Solothurn verlor am Montagmorgen ein Sattelmotorfahrzeug einen Teil seiner flüssigen Ladung und verunreinigte dadurch die Fahrbahn. Für die Reinigungsarbeiten musste die Westtangente bis 15 Uhr gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte.

Gegen 9.40 Uhr fuhr ein Sattelmotorfahrzeug (Sattelanhänger mit Tankaufbau), welcher mit einer Flüssigkeit beladen war, von der Autobahn A5 via Westtangente in Richtung Solothurn. Unmittelbar vor der Lichtsignalanlage musste der Lenker abbremsen und sein Fahrzeug zum Stillstand bringen. «Aufgrund dieses Bremsmanövers schwappte eine bisher noch nicht definierte Menge des Putzmittelverdünners aus dem Tankwagen auf die Strasse», teilt die Kantonspolizei Solothurn mit.

Der Fahrzeuglenker habe seine Fahrt fortgesetzt, ohne sich um die Angelegenheit zu kümmern, heisst es. Er konnte dann kurze Zeit später auf dem Rastplatz «Eggberg» angehalten werden.

Experten der biologisch- und chemischen Gefahrenabwehr, die Feuerwehren Solothurn und Olten, das Feuerwehrinspektorat sowie Mitarbeiter des Amts für Umwelt wurden informiert und aufgeboten.

Die Reinigung der Fahrbahn übernahmen Mitarbeiter der NSNW AG (Nationalstrassen Nordwestschweiz). Dazu musste die Westtangente bis ca. 15 Uhr gesperrt werden, was zu Verkehrsbehinderungen führte. Für die Bevölkerung und die Umwelt bestand zu keiner Zeit eine Gefahr. Verletzt wurde niemand. (pks)

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