Wahl-Statistik

So haben die Solothurner Stimmberechtigten gewählt

Wobmann, Fluri, Bischof und Zanetti (mit roten oder grünen Karten, v.l.) beim Wahlpodium der az Solothurner Zeitung und des Regionaljournals.  Sahli

Wobmann, Fluri, Bischof und Zanetti (mit roten oder grünen Karten, v.l.) beim Wahlpodium der az Solothurner Zeitung und des Regionaljournals. Sahli

Wieviele Solothurner Stimmberechtigten sind an die Urne oder haben ihre Meinung brieflich mitgeteilt? Die Wahl-Statistik gibt Aufschluss darüber, in welchen Regionen im Kanton besonders flessige Wähler wohnen. Und wo gar nicht.

Die höchste Wahlbeteiligung für die Ständeratswahl kam aus dem Bezirk Thal. 58 Prozent der Stimmenden gingen dort an die Urne. Die Einwohner von Hüniken sorgten mit einer Stimmbeteiligung vom 76 Prozent für die höchste Stimmbeteiligung bei den Ständeratswahlen in einer Gemeinde. Die tiefste Wahlbeteiligung für die «Stöckli»-Vertreter kommt aus dem Bezirk Thierstein. Nur 47,7 Prozent entschieden sich dort für die Kandidaten. Eppenberg-Wöschnau ist mit 33,5 Prozent die Gemeinde mit der tiefsten Wahlbeteiligung für den Ständerat.

Kammersrohr ist mit 42 Personen das Dorf mit den wenigsten Stimmberechtigten. Jedoch nur 21 davon taten dies auch. Prozentual am meisten ungültige Stimmen für den Ständerat kamen aus Riedholz. Von 900 Stimmberechtigten waren es 2,6 Prozent oder 23 Stimmen, die ungültig waren.

Bei den Nationalratswahlen erzielte Walter Wobmann stimmenmässig mit 25309 Stimmen das höchste Resultat. Das «Schlusslicht» aller Kandidaten ist ein Vertreter der SVP international. Helmut Jenne kam auf nur 252 Stimmen. Besonders viele Freunde der Tierpartei stammen naturgemäss aus dem Leberberg. 1281 Stimmen konnte die Partei um Barbara Banga dort verbuchen. In den von Landwirtschaft geprägten Bezirken Thal waren es hingegen nur 231 Stimmen und im Bucheggberg 395 Stimmen. (frb)

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