Subingen

Zug blockierte nach Personenunfall Bahnübergang

Am Freitagnachmittag blieb in Subingen ein Zug der SBB nach einem Personenunfall stundenlang auf einem Bahnübergang stehen. Der Zug wurde evakuiert, die Passagiere wurden in Bussen nach Solothurn gefahren.

Betroffen war der Schnellzug von St. Gallen Richtung Lausanne, der um 13.40 in Olten abfuhr. In Subingen kam es dann zum Personenunfall. Die Polizei geht von Suizid aus.

Seither blockierte der Zug den Bahnübergang. Laut SBB-Mediensprecher Reto Schärli dauert es normalerweise zwischen 2,5 und 4 Stunden, bis eine Unfallstelle durch die Polizei freigegeben wird. Um 17 Uhr konnte der Bahnübergang wieder freigegeben werden. 

Laut Schärli wurde um 14.35 Uhr damit begonnen, die Passagiere mit Hilfe von SBB-Personal zu evakuieren. Um 15 Uhr wurden sie mit Bussen nach Solothurn gefahren. 

Passagiere warten nach Personenunfall in Subingen auf den Ersatzbus

Passagiere warten nach Personenunfall in Subingen auf den Ersatzbus

Der Vorfall sorgte im Zugverkehr für Verspätungen. Die Schnellzüge mussten alle über die alte Strecke über Öensingen umgeleitet werden.

Auch der Strassenverkehr wurde beeinträchtigt, da die betroffene Strasse eine wichtige Verbindungsstrasse im Wasseramt ist. 

Fussgänger, die auf die andere Seite der Bahnlinie gelangen wollen, mussten durch den Zug hindurch steigen. (ldu)

Zugsausfälle sorgen für rote Köpfe.

Zugsausfälle sorgen für rote Köpfe

Auf der SBB-Strecke kommt es heute zu mehreren Behinderungen und Störungen. Ganz zum Ärger der Reisenden, die etwa die Numerus clausus-Prüfung verpassen, und der Passagiere, die in den steckengebliebenen Zügen schwitzen.

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