Einweihung
Schiffssteg Feldbrunnen in Betrieb genommen

Die Gemeinde Feldbrunnen-St.Niklaus ist jetzt ganz offiziell auch mit dem Schiff erreichbar. Und mit dem Boot geht es direkt zum Schloss Waldegg.

Rahel Meier
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Rahel Meier

Feldbrunnen-St. Niklaus liegt zwar nicht am Mittelmeer, aber an der Aare. Und jetzt hat die Gemeinde auch einen Schiffssteg. «Ich freue mich schon, wenn die ersten Besucher für die Villa Serdang, das Dorfmuseum oder das Schloss Waldegg per Boot anreisen», so Gemeindepräsidentin Anita Panzer.

Der Verein «schiffaare» hat damit bereits den 13. Schiffssteg in Betrieb genommen. «Es ist ein Jahrhundertbauwerk», erklärte Vereinspräsident Peter-Lukas Meier bei der offiziellen Einweihungs- und Übergabefeier. Der Verein bietet ergänzend zum touristischen Angebot der Stadt Solothurn Aarefahrten an. Zudem engagiert sich der Verein für den Bau von Anlegestellen und Badeplattformen.

Die Federführung für den Bau des Anlegesteges in Feldbrunnen lag denn auch beim Verein «schiffaare» selbst. Die Planung des Steges, die Abklärungen bei den Behörden, das Einholen aller Bewilligungen und die Finanzierung wurden via den Verein abgewickelt. 75'000 Franken wurden investiert. Dies wurde zu einem grossen Teil mit Sponsorengeldern finanziert. Feldbrunnen-St. Niklaus beteiligte sich ebenfalls mit einem Beitrag von 10'000 Franken. Der Steg ist freischwebend konzipiert, damit bei Hochwasser möglichst wenig passiert. «Wir bauen die Stege immer so, dass ihr Unterhalt gering ist», so Meier. Die Lebensdauer des Steges schätzt er auf 30 bis 60 Jahre.

11 Franken für den Steg

Zwar plant und baut der Verein «schiffaare» die Schiffsstege. Nach Fertigstellung werden die Bauten aber den Gemeinden übergeben. So hat Feldbrunnen-St. Niklaus den Steg zum symbolischen Preis von 11 Franken übernommen. Anita Panzer hofft, dass der Steg rege genutzt wird. Weitere Haltestellen aareabwärts sind auf dem Attisholz-Areal geplant, diejenige beim Golfplatz Wylihof ist bereits in Betrieb.